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Landraub

Der Heimatpflegeverband, die Bibliothek Hans Glauber, der Bildungsausschuss und weitere Vereine aus Toblach laden heute zur Vorführung des Films „Landraub“ in die Aula der Mittelschule Toblach ein.

Fast 60 % des europäischen Bedarfs an Nahrungsmitteln und Agrarprodukten, wachsen nicht in Europa, sondern in den Ländern des globalen Südens. Ackerland ist eine begrenzte, wertvolle, äußerst gewinnbringende Ressource, nach der zunehmend mehr Banken, Investmentfonds und Großkonzerne ihre Hand ausstrecken. Die Reichsten der Welt sichern sich auf Kosten der Ärmsten Zugriff zu der wertvollsten Ressource der Erde, Land.  Damit die Nahrungs- und Wohlstandssicherheit unserer Gesellschaft gewährleistet werden kann, werden in Afrika, Lateinamerika, Osteuropa und auch andernorts, oft auch unter Mithilfe korrupter Regierungen Grundeigentümer oft ihrer angestammten Besitzrechte betrogen und vertrieben, werden fadenscheinige Pachtverträge geschlossen. Bestenfalls finden sich die einstigen Kleinbauern als Sklaven auf ihren ehemaligen Feldern wieder. Flüchtlingsströme haben hier ihre Wurzeln. Der Film konfrontiert mit der Frage, welchen Preis die Wohlstandsgesellschaft hat.

Termin: 20. Januar um 20:00 Uhr in der Aula der Mittelschule Toblach.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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