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Reaktivierte Unterkunft

Foto: lpa/pixabay

In der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft auf dem Areal der Ex-Mercanti-Kaserne in Eppan sollen bereits in den nächsten Tagen 50 Kälteschlafplätze aktiviert werden.

von Lisi Lang

Der Appell von Landeshauptmann Arno Kompatscher nach der Sitzung der Landesregierung am Dienstag war klar: Es brauche dringend Lösungen, um Menschen ohne Dach über den Kopf von der Straße zu holen. „Es ist heute kalt, es war in der Nacht kalt und deswegen braucht es hier umgehend Lösungen“, so Landeshauptmann Kompatscher.

Deswegen sollen noch im Laufe dieser Woche in der ehemaligen Mercanti-Kaserne rund 50 Kälteschlafplätze aktiviert werden. Wann genau diese zur Verfügung stehen werden, steht noch nicht fest. „Die zuständigen Ämter wurden gebeten, so schnell wie möglich operativ zu werden und diese Struktur zu aktivieren“, erklärt Soziallandesrätin Waltraud Deeg. Der Zeitrahmen einer Öffnung hänge nämlich vom aktuellen Zustand der Struktur in Eppan ab.

Und dieser ist laut Vermögenslandesrat Massimo Bessone recht gut. „Die Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Kaserne wurde vor rund zwei Jahren aufgelassen, aber die Struktur befindet sich nach wie vor in recht gutem Zustand“, erklärt Landesrat Bessone. Bereits am Montag nach der Dringlichkeitssitzung habe man die verschiedenen Techniker beauftragt, den Ist-Zustand der Struktur zu überprüfen. „Es wurden auch Wasser und Strom bereits angeschlossen und jetzt gilt es nur noch zu überprüfen, ob alles passt und funktioniert“, so Massimo Bessone. Dann müsse man nur noch klären, wer die Führung der Struktur übernimmt und könne diese eröffnen, erklärt der Landesrat die nächsten Schritte.

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Kommentare (2)

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  • watschi

    es ist nicht zu glauben, wie schnell etwas gehen kann und könnte. aber zuerst muss jemand immer sein leben lassen, davor sind unsere politker blind, oder sagen wir hinterher haben sie von medialer verfolgung angst und schaffen es, was sie voher schon hätten schaffen können. und das mit leichtigkeit. ich will mir gar nicht vorstellen, wie leicht auch andere probleme aus der welt geschaffen werden könnten, wenn die politiker es wollten.

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