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„Wölfin im Schafspelz“

Myriam Atz-Tammerle und Sven Knoll

Die STF fürchtet sich vor Giorgia Meloni: Sie sei eine „faschistische Wölfin im Schafspelz“, die die Südtiroler assimilieren bzw. vertreiben wolle.

„Wenn sich die Südtiroler nicht als Italiener fühlen wollen, sollen sie nach Österreich auswandern, wenn ihnen die italienische Trikolore nicht passt, dann brauchen sie auch nicht die Milliarden an Euro, mit denen der italienische Staat die Autonomie finanziert.“

Mit diesen Worten habe Giorgia Meloni klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, für welche Politik sie und ihre faschistischen Konsorten stehen, schreibt die Süd-Südtiroler Freiheit am Donnerstag in einer Aussendung.

Es sei daher „reines Blendwerk“, wenn Frau Meloni nun der internationalen Presse versichern möchte, dass sie eine lupenreine Demokratin und Europäerin sei. „Wer eine ethnische Volksgruppe wie die Südtiroler assimilieren oder über den Brenner vertreiben möchte, ist kein Demokrat, sondern ein Faschist“, schreiben Sven Knoll und Myriam Atz Tammerle in einer Aussendung.

Foto: Giorgia Meloni/Facebook

Und weiter:

„Neben einer demokratischen Geisteshaltung scheint es Frau Meloni aber offenbar auch an politischer Bildung zu fehlen, denn Südtirol bekommt keine Milliarden von Rom geschenkt, sondern ist Nettozahler! Die Autonomie wird von den Südtiroler Steuerzahlern vollkommen selbst finanziert. Vielmehr sind es die Südtiroler Steuerzahler, die mit ihrem Geld die italienischen Staatsschulden abbezahlen müssen.

Wie ,demokratisch‘ Frau Meloni und ihre Partei sind, beweisen auch deren Funktionäre in Südtirol, die ein Berufsverbot für deutschsprachige Ärzte fordern und im ganzen Land die Aufschrift Südtirol mit Trikolore-Fahnen überhängen.

Die europäische Öffentlichkeit tut daher gut daran, nicht auf den Sirenengesang einer Frau Meloni reinzufallen und sie als das zu erkennen, was sie ist, eine faschistische Wölfin im Schafspelz.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (27)

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  • watschi

    meloni ist keine faschistische wölfin in schafspelz. sie ist eher ein schaf im
    wolfspelz. naja, warten wir es ab ob sie, als premierministerin, all ihre versprechen einhält und und uns vor so manchem „mist“befreit.

    • ich

      Verstehe ich nicht warum sie ein Schaf im Wolfspelz sein soll..sie ist eine Faschistin durch und durch. Faschisten wollten uns schon einmal vom „mist“befreien. Der Mist waren wir

    • heracleummantegazziani

      So ein Schmarrn, wenn Sie den Ausdruck nicht verstehen, informieren Sie sich doch zuerst, was man mit „Wolf im Schafspelz“ aussagen will.
      Es ist schon mal sagenhaft, dass ein Südtiroler – eigentlich nicht nur einer – auch gerne eine Faschistin an der Macht in Kauf nimmt, mit all den möglicehn Konsequenzen, wenn sie nur dafür sorgt, dass keine Flüchtlinge nach Italien kommen. Bezeichnend für Ihre Einstellung. Grausig.

  • besserwisser

    Die rechtsausleger in der sogennnten volkspartei suedtirols haben scheinbar keine beruehrungsängste …
    Fuer die ist ein gruener oder ein pd’ler schlummer …

  • obnr

    So wie es aussieht, wird dieses Individum in Südtirol keine große Ernte einfahren 😉

  • 2xnachgedacht

    die frau Meloni ist keine option für mich…
    was aber den schafspelz betrifft- da haben wir selber genug im lande- siehe die letzten 2,5 jahre…
    von gewissen kommentatoren in den onlineportalen ganz zu schweigen.

  • andreas1234567

    Hallo zum Feierabend,

    die Fratelli ziehen unter der Parole „Zuerst die Italiener und Italien“ in den Wahlkampf.

    Eine andere Wahlkampfparole heisst „Gott,Vaterland,Familie“. Hier wird es besonders spannend wie sich die Kirche verhält..
    Immerhin hat der Oberste im Vatikan noch zuletzt verlauten lassen „Abtreibung wäre wie Anheuern eines Auftragsmörders“
    Das wird eine absolute Zerreissprobe und das Schweigen der Kirche zum aktuellen Wahlkampf dröhnt zum Himmel.
    Hier kann sich die Südtiroler Amtskirche einmal erklären..Wird sie aber nicht..

    Für Südtirol brechen schwere Zeiten an, da hab ich keinen Zweifel. Die Heimataktivisten werden wieder Schikanen bekommen, die Kunterbunten im Lande können sich auch auf etwas gefasst machen, da reicht es die Anfragen des Abgeordneten Urzi im Parlament noch einmal durchzublättern, den Anfragen nach würde er am liebsten das ganze Land in eine Tricolore wickeln. Ansonsten waren Ziele seiner „Anfragen“ noch Vereine wie Südtiroler Jugendring, Centaurus, diverse Sozialdienste und alles rund um WOBI. Hier geht es wohl in die Richtung „Senegalese raus, Sizilianer herein“
    Die italienische Sprache wird ihm auch nicht dringlich genug in Südtirols Schulen gelehrt.

    Wenn es Ende September in Rom wirklich zu einem nationalistischem Rechtsruck kommt wird aus dem Süden Schlechtes für alle Südtiroler heraufziehen.
    Das allerdümmste wird sein aus dem Norden wird eine entfesselte linke Kampfpresse toben und hetzen und zum Boykott aufrufen, die Südtirolurlauber aufrufen nicht über den Brenner in den Urlaub zu fahren weil Südtirol ja Italien ist.
    Doch, die sind so doof und geschichtsvergessen..

    Gott schütze Südtirol

  • novo

    Wenn Rechte vor Rechten Angst haben werden sie schon wissen warum.

  • erich

    Die übliche Masche, ein Feindbild zeichnen und hoffen, dass viele diesen Blödsinn glauben, so möchte die STF ihr Überleben sichern und weiterhin Steuergeld verbrennen.

  • tirolersepp

    Meloni wird keine fünf Jahren durchhalten, das wäre ja ganz was neues !

    • yannis

      @tiroler,
      das hat in Vergangenheit auch kein anderer/e durchgehalten, der Schnitt einer Regierungszeit liegt in Italien bei ungefähr 14 Monate…….
      aber Vorsicht, vorab Totgesagte leben zuweilen ,länger.

  • dn

    Faschist ist und bleibt Faschist. Das kann auch kein Ebnerministrant Watschi umdrehen.

  • batman

    Sie meint wohl die 3,2 Milliarden + die Zinsen die der Herr Kompatscher dem Staat geschenkt hat 🙂

    • heracleummantegazziani

      Durnwalder hat das Mailänder Abkommen unterzeichnet, das war 2009. Gegen die zusätzliche Besteuerung durch den Staat wurden in der Folge 11 Verfassungsmäßigkeitsverfahren eingeleitet.
      Von geschenkt kann also nicht die Rede sein.

  • yannis

    Derartige politische Wendezeiten sind und waren schon immer das Ergebnis der vorherigen Politik bzw. Regierungen.
    Die Geschichte ist eine gute Lehrerin, nur fehlt es ihr an Schülern, was zur Folge hat dass sie sich wiederholt.

  • dn

    History will teach us nothing, by Sting.

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