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„Kein Verständnis“

SVP-Landessekretär Stefan Premstaller reagiert auf die von Brigitte Foppa, der Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im Südtiroler Landtag, geäußerte Kritik betreffend die mögliche Kandidatur der Südtiroler Volkspartei im Senatswahlkreis Bozen-Unterland:

„Ich habe für die von Frau Foppa geäußerte Kritik überhaupt kein Verständnis, wenn sie eine mögliche Kandidatur der Südtiroler Volkspartei im Senatswahlkreis Bozen-Unterland mit Gier und mit Macht gleichsetzt. Unabhängig davon, dass eine Kandidatur in diesem Wahlkreis noch völlig offen ist, geht diese Kritik nicht nur komplett am Ziel vorbei, sondern ist auch aus demokratiepolitischer Sicht sehr bedenklich. Denn am Ende des Tages geht es bei einer Kandidatur nie um Macht, sondern vielmehr darum, den Bürgerinnen und Bürgern ein Angebot zu machen. Und in diesem Fall ginge es bei einer Kandidatur im Wahlkreis Bozen-Unterland darum, auch den Bürgerinnen und Bürgern dieses Wahlkreises die Möglichkeit zu geben, einen Vertreter bzw. eine Vertreterin wählen zu können, der bzw. die sich in erster Linie einer starken Vertretung Südtirols in Rom verschrieben hat. Am Ende entscheiden dann sowieso die Wählerinnen und Wähler, wer Südtirol in Rom vertreten soll. Aus diesem Grund möchte ich in Richtung Grüne eines ganz klar sagen: Kandidaturen sind Teil der Demokratie. Alles andere ist reine Polemik und der Versuch, andere politische Mitbewerber aus wahlkampftechnischen Überlegungen in ein schiefes Licht zu rücken.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (13)

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  • unterlandler

    Elena Boschi wäre eine gute Kandidatin.

  • leser

    Premstaller weiss, dass eine SVP bei diesen reaktionären schafen nie in ein schiefes licht rückt denn es sond immer noch genug wahlschafe da
    Abgesehen davon es vollkommen unwichtig ist wer da unten sitzt
    Denn es kommt nue mehr und nie weniger heraus als die bananenrepublik zugestehen muss

  • kurtohnegurt

    also, ein wirtschaftberater der auch landwirt ist, also für sich selber keine steuererklärung als landwirt machen muss, da einkommensteuer frei, soll nach rom, das hat uns arbeitnehmer mit 1.500.- euro netto einkommen noch gefehlt. da wähle ich noch eher fratelli d´ italia und lega. die autonomie ist eh nur für die grossgrundbesitzer, bauern und diejeingen gemacht die eine menge zu verlieren haben.

  • nix.nuis

    Die Opposition sollte aber Verständnis haben als die SVP-giggr meinten deren Stimmen wären verlorene Stimmen und ein Antreten von vorne herein aussichtslos…

    A bissl schizo scheinen die giggr schun zu sein…

  • nix.nuis

    I konn gor net soffl fressn wia i schpeibm mecht….

    Ba soviel Selbstgefälligkeit…

  • goldfinger

    Was ist eigentlich die Aufgabe so eines Parteisekretärs?

  • ostern

    Ein Alt landeshauptmann sagte wortwörtlich:
    „De poor Stimmen dounten brauchmer net“.
    Seit damals ist für mich die SVP gestorben!!!

  • gscheidhaferl

    Schrecklich, als wenn es nicht um Macht ginge! Schrecklich solche Leute, die jeden für blöd verkaufen wollen! Überheblich und selbstgefällig ohne Ende!

  • artimar

    Eine Binsenwahrheit. Dennoch stimmt sie: Parteien machen Wählern und Wählerinnen Angebote (Premstaller).
    Foppa und die Grünen werden wohl sicher nicht SVP und deren Kandidaten und Kandidatinnen ankreuzen — oder?
    Die BZ-Grünen durften für sich — übrigens ganz ohne diese Polemiken, Störaktionen — doch auch frei für sich entscheiden, indem sie sich lieber national-staatlich festgelegt haben.
    Wieso haben sich hier BZ-Grüne also in die parteiinterne Kandatenwahl der anderen einzumischen?
    Wieso sollte ausgerechnet die SVP dieses Recht nicht haben?
    Ich frage mich: Würden die Grünen italienweit nicht ohnehin ihr Hauptaugenmerk besser darauf verlegen, wie es die Grünen in der BRD, in Österreich … bereits erfolgreich tun, und sich für Klimaschutz, eine offenene Gesellschaft und Demokratie einzusetzen anstatt sich ständig an einer lokalen Minderheitenschutz-Partei, die staatlich nicht mal 0,1% erreicht, abzuarbeiten? Unvorstellbar ein solcher Umgang der Grünen in Schleswig-Holstein mit dem Südschleswigsche Wählerverband.
    Europäische Grüne fragen sich mit Blick auf Bozen:
    Was ist das eigentlich für eine Werthaltung, dass Grüne dort, wie schon früher öfters in der Vergangenheit meinen, bei einem 0,5 staatlichen Bevölkerungsanteil in Minderheitenschutz-Umkehrung, unbedingt als Verteidiger-in der (faschistischen) Italianität in Südtirol, „siamo in Italia“, aufzutreten und Grüne gar Faschisten-Vertreter in eine demokratische Amtsfunktion (Vorsitz des U-Ausschusses) des Landtags wählen?
    Wieso wird die ethnische Quote, die man ansonsten ja stets bekämpft, hier hingegen plötzlich sogar vehement behauptet, obschon die entsprechende Maßnahme 111 selbst nicht an irgendwelche Sprachgruppe (vgl. auch Stellungnahme von O. Peterlini) gebunden ist?

    • nix.nuis

      Wiw, jetzt hast du mal einen raus gehauen. Trink eine Tasse Kamillentee und beruhige dich wieder.

      Welche war nochmal die Partei, die als erste die Opposition zum Verzicht auf eine Kandidatur aufgefordert hatte, da deren Stimmen eh nur verlorene Stimmen wären?

      • artimar

        Wohl eine jede Partei und erst recht ein Stratege, wie Zeller, sehen bekanntlich in Stimmen, die sie nicht selbst bekommt, als „verlorene“ an — und?

        • goldfinger

          Das stimmt grundsätzlich.
          Dass die SVP jetzt aber mit zweierlei Maß misst und für sich den größeren Löffel verwendet und das Alleinvertretungsrecht gepachtet hat (mit welcher Begründung eigentlich), ist dir schon klar?
          Dein Verteidigungsplädoyer hättest du die sparen können und statt dessen ein Bier trinken sollen – eine sogeannte klassische Win-Win-Situation, für dich und die Wirtin 😉

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