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Das umgetaufte Dorf

Foto: Thomas Monsorno

Die Unterlandler Gemeinde Montan kann sich bald „Montan an der Weinstraße“ nennen. Die Landesregierung hat den entsprechenden Antrag der Gemeinde befürwortet.

„Montan an der Weinstraße„: So soll die 1700 Einwohnende zählende Gemeinde im Südtiroler Unterland künftig heißen.

Die Landesregierung hat den einstimmigen Antrag des Montaner Gemeinderats von Mitte Juni befürwortet, mit dem die Umbenennung in die Wege geleitet wurde.

Begründet wird der Antrag mit der Tatsache, dass die knapp 19 Quadratkilometer umfassende Gemeinde mit ihren fünf Fraktionen Pinzon, Glen, Kalditsch, Kaltenbrunn und Gschnon seit 2003 Mitglied des Vereins „Südtiroler Weinstraße“ und seit jeher ein bedeutendes Weinanbaugebiet mit Vorzeigekellereien sei und als Aushängeschild für die Südtiroler Weinwirtschaft gelten könne.

Zudem sei die Weinwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig für die Gemeinde und die Montaner Landwirtschaft.

Von der Umbenennung erwartet sich die Gemeinde einen Mehrwert für Weinwirtschaft und Tourismus. Zudem hatte eine im vergangenen Herbst im Rahmen der Standortentwicklung durchgeführte Umfrage den breiten Wunsch nach Aufwertung von Montan als Tourismusort dokumentiert.

Die Landesregierung hat daher dem Wunsch der Gemeinde zugestimmt und ein positives Gutachten für die Namensergänzung gegeben. „Die vorgeschlagene Ergänzung“, heißt es zudem im Beschluss der Landesregierung, „schafft eine sofortige Verbindung mit den anderen an der Weinstraßeliegenden Orten, die bereits denselben Namenszusatz tragen. Dies erscheint in wirtschaftlicher und touristischer Hinsicht von Bedeutung für die Gemeinde Montan.“

Auf der Grundlage des zustimmenden Gutachtens der Südtiroler Landesregierung kann nun die Namensänderung mittels Regionalgesetz vorgenommen werden

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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