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„Südtirol wird grüner“

Am Samstag fand die Landesversammlung der Grünen in Bozen statt. Das Co- Sprecher-Duo wurde mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt.

Weiters fanden interne Wahlen für die Neuzusammensetzung des Grünen Rates statt.

In einigen Resolutionen wurde über thematische Schwerpunkte diskutiert und nicht zuletzt über die anstehenden Parlamentswahlen.

Viele Grüne Mitglieder waren der Einladung zur Landesversammlung gefolgt, sowohl in Präsenz als auch digital. Dies verwundert nicht, da wichtige Entscheidungen auf der Tagesordnung standen, sowohl interner Art als auch die großpolitische Lage betreffend.

Begonnen wurde mit der Bestätigung der beiden Co-Vorsitzenden Felix von Wohlgemuth und Marlene Pernstich. Sie sollen die Geschicke der Partei bis nach den Landtagswahlen leiten. Einstimmig erhielten sie von den versammelten Grünen Mitgliedern das Mandat, um ihre Arbeit fortzusetzen.

„Natur, natürlich wird immer mehr vom Slogan zur Tatsache. Wir Grünen sind im Wachsen und bereit, Verantwortung zu übernehmen. Doch der feste Boden und die Wurzeln, auf denen wir stehen helfen uns, um unsere Werte in die Gesellschaft zu tragen. Die Grüne Partei ist auf einem Erfolgskurs“, so ein zufriedener Felix von Wohlgemuth.

Marlene Pernstich betonte in ihrer Dankesrede, dass „die Arbeit, die in den Gemeinden und auf europäischer Ebene stattgefunden hat, herausragend war. Wir haben es geschafft, ein tolles Netzwerk von Gemeinderät:innen aufzubauen und freuen uns jeden Tag, in den Europäischen Grünen eine Heimat gefunden zu haben. Es wartet viel Arbeit auf uns und besonders im Arbeits- und Sozialbereich möchte ich mich persönlich weiterhin einsetzen“.

Eine nicht minder wichtige Wahl war jene zur Neuzusammensetzung des Grünen Rates. Der Grüne Rat wird in den kommenden Monaten vor allem mit den Vorbereitungen auf anstehende Wahlen beschäftigt sein.

Sonja Abrate und Riccardo Dello Sbarba kandidierten nicht mehr als Vorsitzende und wurden mit Dank und Applaus verabschiedet.

Die Landesversammlung gibt den Auftrag an den Grünen Rat zur Kandidat:innenfindung und Erstellung der Liste für die Landtagswahlen 2023. Elf Kandidat:innen wurden für den Grünen Rat präsentiert und zur Wahl gestellt.

Die Landesversammlung genehmigte, dass mit der bzw. dem künftigen Präsidentin oder Präsidenten – sie oder er wird in der ersten Sitzung gewählt werden – und den diversen Vertretungen der Fach- und Bezirksgruppen künftig Sonja Abrate, Alex Guglielmo, Anton Ladurner, Marialaura Lorenzini, Giorgia Martinolli, Elide Mussner, Zeno Oberkofler, Tobias Planer, Andrea Rossi, Silvia Simoni und Francesca Zucali zusammenarbeiten werden.

Apropos Wahlen: Riccardo Dello Sbarba eröffnete die Diskussion über die anstehenden Parlamentswahlen mit einer Erläuterung über das Wahlsystem. Man kam zur Übereinstimmung, dass es eine – kleine, aber lebendige – Chance gibt, eine Grüne Vertreterin bzw. einen Grünen Vertreter ins Parlament zu entsenden. „Dafür werden wir uns in den kommenden Wochen und Monaten einsetzen“, so hieß es auf der Versammlung.

Abschließend wurden einige thematische Schwerpunkte präsentiert. So wurde nicht nur über den aktuellen Wassernotstand debattiert, sondern auch über Mobilität und die Energiekrise. „Das Klima reißt uns Menschen den Boden unter den Füßen weg“, so ein Statement aus dem Publikum. Die Arbeit werde den Grünen nicht ausgehen!

In ihrem Schlussstatement machte die Fraktionschefin im Landtag, Brigitte Foppa, einen Ausblick über das kommende Jahr: „Wir sind momentan in einer sehr bewegten Zeit. Es ist die Chance des Jahrhunderts für uns Grüne, jetzt wirklich stark zu sein und den Wandel, der stattfindet, zentral mitzugestalten. Denn was zählt, ist die Haltung!“

Das Fazit der Grünen: „Es war eine intensive, es war ein erfolgreiche Landesversammlung. Mit einer tollen Mischung aus altbekannten und neuen Gesichtern, die sich voller Tatendrang in die anstehende politische Grüne Arbeit stürzen werden. Bei diesem Mix aus motivierten Personen jeden Alters und Backgrounds sind wir überzeugt: Südtirol wird Grüner: Schritt für Schritt, unaufhaltsam!“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (17)

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  • itstime

    Die einzigen die etwas von Politik verstehen sind Hunde, sie auf alles was Grün ist.

  • andreas1234567

    Hallo zum Wochenende,

    Die Grünen sind eine Gefahr und sobald an der Macht genauso demokratisch wie die KP von China.
    Sagt keiner er hätte das nicht gewusst, es gibt unzählige Menetekel an der Wand wer interessiert nach A oder D schaut wo diese Herrschaften was zu sagen haben.

    Das Wirken und Wesen vom Mückstein in A schon vergessen?Der Kerl hat die komplette Sozialausgrenzung von Impfskeptikern (ungemütliche Weihnachten für diese Gruppe, keine Weihnachtseinkäufe, keine Familientreffen) als untere Grenze des Denkbaren bezeichnet.
    Niemand hat ihn je nach der Oberen Grenze des Denkbaren gefragt.

    Und in D wird gerade ein Land vor die Wand gefahren was vor 5 Jahren vor wirtschaftlicher Kraft kaum laufen konnte und dachte man könnte die halbe Welt. Als Gratisgast durchfüttern.Jetzt diskutiert man über Wärmstuben für Arme und Alte, wie in der Walachei oder den Karpaten

    Ich versteh wenn einer vom Gantkofel springt oder nackig in eine Gletscherspalte, der Gewinn ist das Erlebnis.
    Warum jemand Grüne wählt hab ich noch nicht heraus..

    Auf Wiedersehen in Südtirol

    • ich

      Um grün zu wählen braucht es Intelligenz.scheint ihnen abhanden gekommen zu sein. Sie können polemisieren . warum genau bei uns hier verschließt sich mir. Gibt es anderswo keine Medien.stille Hilfe für Südtirol aus der rechten Ecke hatten wir vor Jahrzehnten schon genug

      • andreas1234567

        Hallo @ich

        Stellen sie sich einfach vor jemand hat wiederholt vor ihre Haustür gekackt, versucht seit längerem ihre Hütte anzuzünden und sabotiert auf frechste Weise ihren Alltag rund um ihren Hauptwohnsitz in Sachen Strom und Wärme und jetzt sehen sie diese Gestalt rund um ihren gewohnten und liebgewonnenen Zweitwohnsitz herumschleichen.

        Ich hoffe das hilft bei der Antwort

        Gruß nach Südtirol

  • robby

    Wenn es ausreichend Niederschläge gibt wird Südtirol so grün wie immer. Wenn nicht ……

  • quovadis

    Leider sind die Südtiroler Grünen unwählbar. Haben neulich schon wieder mit ihrer Aussage, dass sie sich mit nationalen Parteien bei den Parlamentswahlen zusammen tun werden, bewiesen, dass sie sich mit Italien eins fühlen. Sie sind Rom gehörig. So wie auch die SVP mittlerweile. Wo bleibt der Mut aufzustehen, und NEIN zu sagen?

  • dn

    … grün, grün, grün sind alle meine Kleider, … .
    Mehr fällt mir dazu nicht ein.

  • artimar

    Wir brauchen auch in Südtirol endlich Grüne mit klarer Wertehaltung.
    Was haben staatsnationalistische Minderheiten- und Autonomiefeinde, die gar faschistische Kräfte in demokratische Institutionen Südtirols (U-Ausschuss-Vorsitzender des Landtags) eigentlich mit europäischen Grünen (European Greens) oder gar mit ökologischer Politik zu tun?

  • gulli

    Und ich war immer der Meinung in einer Demokratie entscheidet das Volk wohin die Richtung geht…

  • keinpolitiker

    Zum Glück hat es die letzten Tage geregnet, somit wird Südtirol wirklich „grüner“

    Bitte aber nicht in der Politik, die Grünen sind ja noch schlimmer als die SVP.

    Man braucht nur nach Deutschland zu schauen, Habeck – Baerbock und Co.

    Bitte verschont uns mit diesem Grünen Gesin…!

  • novo

    Da dem gemeinen Südtiroler die Umwelt und die Zukunft seiner Kinder egal ist, hasst er grün und wählt weiterhin Skandalparteien.

  • romy1988

    Die GRÜNEN werden immer älter – siehe Foto – , also keine Vorzeigepartei, wenn sie die Jungen nicht anspricht. So sieht es allerdings danach aus.

  • novo

    @romy
    Gut, wenn den Jungen ihre Zukunft egal ist, können die Alten weitermachen wie bisher
    und bei „Fridays For Future“ ging es doch nur ums Schule schwänzen.

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