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Diagnose: Nicht schuldfähig

Todesopfer Andreas Auer

Vier Monate nach dem tödlichen Sturz von Andreas Auer ist die Todesursache nicht geklärt. Dafür gibt es ein psychiatrisches Gutachten über den Tatverdächtigen Heino Schwienbacher.

von Thomas Vikoler

Dieser Fall ist in mehrfacher Hinsicht tragisch: Ein Familienvater – der 53-jährige Biker Andreas Auer aus Meran – musste wegen eines banalen Streits sein Leben lassen. Und Heino Schwienbacher, 42, arbeitsloser Zimmerer aus Schlanders, wird nun wohl auf unbestimmte Zeit in einer gerichtspsychiatrischen Anstalt landen.

Anfang April waren die beiden am Sitz des Motorradclubs Red Lions in der Kaserne in Schlanders aneinandergeraten. Schwienbacher wollte in das (private) Rockerlokal eintreten, Auer hinderte ihn daran, und wurde von dem ungebetenen Gast geschubst: Auer stürzte unglücklich auf den Hinterkopf und verstarb. Wahrscheinlich an einem Schädel-Hirn-Trauma.

Die genaue Todesursache ist bis heute, vier Monate nach dem tödlichen Sturz, nicht bekannt. Die Veroneser Gerichtsmedizinerin Elisa Vermiglio führte im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Obduktion der Leiche Auers durch, hat aber bisher ihren Autopsie-Bericht nicht vorgelegt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Vervollständigung der Untersuchungen angeordnet und spricht von einem komplexen Fall.

Lesen Sie mehr dazu in der Samstags-Ausgabe der TAGESZEITUNG.

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