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Vereinbarung noch im Sommer

Foto: IDM/Manuel Kottersteger

Der Infrastrukturminister hat zugesagt, ein Abkommen zum Rechtsrahmen für eine Zugangsregelung für die Dolomitenpässe zu schaffen.

Über ein Abkommen zwischen dem Land Südtirol und den Provinzen Trient und Belluno, der Region Venetien und den zuständigen Ministerien in Rom soll noch im Sommer der rechtliche Rahmen für einen kontingentierten Zugang auf die Dolomitenpässe geschaffen werden. Diese Zusage hat der Mobilitätslandesrat am Mittwoch vom Minister für Infrastruktur und nachhaltige Mobilität und dem Minister für Technologische Innovation und Digitalisierung in Rom bekommen.

Wichtige Grundlage waren bei den Besprechungen zwischen dem Mobilitätslandesrat mit den Ministern die Erfahrungen mit dem Plan Prags beginnend von der Potenzierung der nachhaltigen Mobilität über das im Vorjahr eingeführte Buchungssystem für Parkplätze, Bustickets und Gastbetriebe bis hin zum vor wenigen Wochen eingeführten digital buchbaren Zugang.

Über die Einführung einer „Low-Emission-Zone“ sollen die Verkehrsströme auf den Dolomitenpässen optimal gelenkt und das Mobilitätsmanagement mit weiteren Maßnahmen wie einem Parkleitsystem, dem weiteren Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und der Radmobilität wesentlich verbessert werden, war man sich einig.

Das im Rahmen des Plan Prags eingeführten innovativen Systems für die Buchungen und den digitalen Zugang sei ein Vorreitermodell und könne für andere sensible Gebiete in Italien und eventuell sogar für Zonen mit limitiertem Verkehr (zona traffico limitato, ztl) in den Städten genutzt werden, sagte der Minister für Technologische Innovation und Digitalisierung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • laura

    Ja gibs dann auch Radfreie Tage würde mich freuen, die Straßen wurden zum fahren gebaut und die motorisierten Fahrzeuge bezahlen immerhin beim tanken 60% Steuern, vielleicht kommt man irgendwann darauf das das Geld ja fehlt aber man könnte ja Eintritt für die Fahradfahrer verlangen….

    • goldfinger

      wenn die passtraßen 10 tage im jahr für radfahrer reserviert werden (jeweils nur für ein paar stunden allerdings) sind das 2,7% des jahres – umgekehrt 97,3% für die motorisierten…
      das dürfte deinen kommentar relativieren!!

  • gulli

    D. h.wenn ein Einheimischer sich kurzfristig entscheidet einen Ausflug in die Dolomiten zu machen, muss er sich über eine App online registrieren, in der Hoffnung dass es noch einen freien Platz gibt…

  • romy1988

    @gulli: warum nicht auch Du als Einheimischer, wozu eine Sonderbehandlung? Du verursachst genauso viel Verkehr wie jeder Tourist auch.

  • gulli

    @Romy1989, was hat das bitte damit zu tun ob ich Verkehr verursache? Habe ich behauptet dass ich mit dem Auto hinfahre? Ich kann ja einen Platz im Shuttlebus buchen!
    Es geht darum, dass generell der Zugang kontiert wird, dass eine begrenzte Anzahl an Personen pro Tag in die Dolomiten dürfen, so wie es bereits am Pragser Wildsee der Fall ist.

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