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Rohrer beim Gipfel

Madeleine Rohrer

Nach zwei Jahren Online-Zusammenarbeit fand Anfang Juli das erste Protect-our-Winters-Italy-Treffen statt. Auch Madeleine Rohrer nahm daran teil.

Der erste echte Protect Our Winters Italy (POW IT)-Gipfel fand am Samstag, den 9. und Sonntag, den 10. Juli 2022 im Lagheltal bei Arco am Gardasee im Trentino statt.

Die Mitglieder von POW Italien wurden von Sören Ronge, Geschäftsführer von POW Europa, und Madeleine Rohrer, Geschäftsführerin des Verbandes für Natur und Umweltschutz, unterstützt. Es ermöglichte der gemeinnützigen Organisation, die während der Pandemie entstanden ist, ihre Mitglieder mit denen von POW Europe zusammenzubringen, um die nächsten Schritte zu überlegen und angesichts des tragischen Marmolada-Ereignisses zu überlegen, wie sie ihre Outdoor-Sportgemeinschaft am besten mobilisieren können, um die Umwelt und Menschen zu schützen.

Das Treffen am Samstag stand im Zeichen der Präsentation des Führungsplans der Dachorganisation für die kommenden Monate durch den Geschäftsführer von POW Europe. Darüber hinaus demonstrierte Madeleine Rohrer die Bereitschaft, Organisationen wie POW IT zu unterstützen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Dies Umfasst die Mobilisierung der italienischen Outdoor-Gemeinschaft sich an der ökologischen Krise zu beteiligen und etwas dagegen zu unternehmen. Der Samstag endete mit einem gemeinsamen Essen und einem informellen Brainstorming zu den Themen, mit denen sich die gemeinnützige Gemeinschaft in den kommenden Monaten befassen und auseinandersetzen wird. Das Treffen stand ganz im Sinne: alle großen Ideen entstehen bei einem informellen Treffen, begleitet von einer einfachen italienischen Pasta.

Am Sonntagmorgen begannen die Mitglieder den Tag mit einer Yogapraxis von Linda Schwarz, Yoga Lehrerin und Präsidentin von POW IT, die anschließend den Beginn einer Design Thinking-Session einleitete.

Gemeinsam diskutierten die Mitglieder über die drei Hauptpfeiler, die den Verein ausmachen: grüne Mobilität, nachhaltiger Tourismus und regionale Entwicklung. Der von er Beraterin, Giorgia Garancini, geleitete Design-Thinking-Workshop konzentrierte sich auf die Hindernisse, mit denen sich die kleinsten gemeinnützigen Start-ups konfrontiert sehen: Wie findet man ein Hauptthema und wie geht man es mit den verfügbaren Ressourcen am effektivsten an?

Angesichts der Ereignisse, die die Marmolada betreffen, waren alle Mitglieder der Meinung, dass es dringend notwendig sei, die Gemeinschaft zu befähigen, aktiv zu werden. Der Schwerpunkt lag jedoch weiterhin darauf, dass die Lösungen kontextbezogen und nah an den Bedürfnissen der Gemeinschaft von POW liegen.

Mit TeilnehmerInnen wie dem Geschäftsführer von POW EU und der Direktorin des Verbandes für Natur und Umweltschutz  konnten die Mitglieder die Probleme, mit denen die italienische Outdoor-Gemeinschaft konfrontiert ist, kontextualisieren, indem sie Lösungen fanden, aber gleichzeitig das Problem in einen breiteren Kontext einordneten, der über den nationalen Kontext hinausgeht und ganz Europa in den Blick nimmt.

Schließlich beschloss die Non-Profit-Organisation, ihre Aufmerksamkeit auf die Schaffung zugänglicher Ressourcen zu richten, indem sie Wissenschaft, SportlerInnen und kreative Menschen so zusammenbringt, dass die Outdoor-Gemeinschaft mobilisiert wird, um die durch die Nutzung des Verkehrs verursachten Auswirkungen zu verringern. Dazu gehören verschiedene Punkte, die von barrierefreien Verkehrsmitteln bis hin zu geeigneterer Infrastruktur reichen, um die Orte, die sie lieben, zu erreichen, ohne zu ihrer Zerstörung beizutragen. Diese Entscheidung wurde durch die Teilnahme und den Erfolg der beiden europäischen Kampagnen „Reframe Your Journey“ und „POW Mobility Week“ unterstützt, die beide vom Sustainable Transport Hub gefördert wurden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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