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Spuren die Bauern?

Heute zeigt sich, ob die SVP-Bauern das Tourismuskonzept mittragen. Die Art der Bettenstopp-Ausnahmen für UaB ist noch nicht zu Ende diskutiert.

von Heinrich Schwarz

Es ist ein heißer Sommer – auch in der Landespolitik. Im Landtag begann gestern die Behandlung des Sammelgesetzes der Landesregierung, in dem auch das heftig diskutierte Tourismuskonzept mit dem Bettenstopp enthalten ist. Seit Wochen gibt es dazu einen SVP-internen Konflikt. Gab es zuerst eine relativ breite Front an Gegnern oder zumindest Skeptikern des Bettenstopps, waren es zuletzt vor allem die Bauern, die harten Widerstand leisteten.

Einen so harten Widerstand, dass vor einer Woche der SVP-Parteiausschuss einberufen wurde, um einen Beschluss zum Tourismuskonzept zu fällen, an den sich die Abgeordneten im Landtag zu halten haben. Parteiobmann Philipp Achammer deutete sogar an, dass eine Kandidatur bei der nächsten Landtagswahl wackelt, wenn jemand ausschert.

Nichtsdestotrotz war die Sache damit noch nicht gegessen. Die SVP-Bauern kündigten in den letzten Tagen weiterhin Widerstand an. Auch weil es ein Missverständnis gibt, über welchen Vorschlag im Parteiausschuss überhaupt abgestimmt wurde.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (24)

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  • nix.nuis

    Hiermit schlage ich vor, eine neue Baustelle zu öffnen:
    Urlaub im Handwerksbetrieb

  • josef1972

    Zumindest die Berglandwirtschaft ( und dort vor allem jene mit einem jährlichen Einkommen unter 100.000) sollte vom Bettenstopp ausgenommen werden!!
    Zum Vergleich die Kriterien um in den Genuss des Corona Beitrages Uab zu kommen waren: Umsatz aus der Landwirtschaft unter 200.000 Euro und Einkommen ausserhalb der Landwirtschaft unter 50.000 Brutto. Diese Kriterien könnten übernommen werden!

    • diplomat

      @josef1972 entweder sind deine Posts reine Provokation oder du lebst fern der Realität in St. Tropez,Nizza oder Marbeilla. Ist dir eigentlich klar welche Beträge du hier benennst???? Euro 200.000 aus Landwirtschaft fast steuerfrei. Die Kosten sind einige ausländische Sklavenarbeiter die Euro 6,00/Stunde bekommen und etwas Chemie (der Traktor wurde eh schon von unseren Steuergelder bezahlt). Im Vergleich dazu verdient ein einfacher Handerwerksarbeiter netto 1600 Euro = Euro 21.000 im Jahr. MIch würde schon interessieren wo du lebst??

  • @alice.it

    Den Nobelpreis demjenigen, der die möglichen Förderungen zugunsten der Bauern von A-Z (Z wie Zaunbrett) lückenlos in Form eines Buches erforscht und veröffentlicht, ähnlich der Aktion „Freunde im Edelweiss“.

  • goldfinger

    Was wollen die Bauern noch?
    Meines Wissens sollten die Grünlandbauern ja ausgenommen werden…
    Und bei den Obst- und Weinbauern sollten jene zwischen 1,5 und 6 Hektar ausgenommen werden…
    Also: die einen könnten weiterhin alle UaB machen und bei den anderen fallen die allermeisten in diese Gruppe…
    .
    Wie man sieht, man muss sich die Regeln nur so machen, dass sie am Ende passen und – beinahe – alle glauben, dass sich nicht alles nur um die Bauern dreht…

  • franz19

    Wo denn Bettenstopp??? 10000 Betten sind ja schon genehmigt und weitere Wellnesshotels werden entstehen mit 3- 4 Schwimmbäder usw. Und der Normalbürger muss Wasser sparen…

  • diplomat

    @josef1972 das meine ich ja, nur soll die Grenze für Bettenstop bei UaB nicht bei einem Umsatz latu STeuererklärung von 100.000 bzw. versteuerbaren Einkommsen von 50.000, sondern bei einem effektiven Umsatz von 60.000 greifen. Und zum Umsatz sollen die Obst, Wein, Milch und Mieterlöse für UaB herangezogen werden, nicht die Werte der STeuererklärung. So wie bei der EEVE für unsereins auch.

  • andreas1234567

    Hallo zum Abend,

    nachdem Trottel, Spinner und Idioten mit ihren Ideen schon Energieversorgung, Wohnen und Mobilität in den Dreck getreten haben dürfen sie jetzt auch die bezahlbare Nahrungsmittelsicherheit verbessern.
    Für Minderbemittelte: Keine Bauern, kein Fressen.

    Wer Lust hat 90 % seines Monatslohns in Miete, Energie und Mobilität zu investieren und sich gern im Wald nach Beeren,Nüssen und Käfern für den Sonntagseintopf umschaut weil das Kilo Fleisch 50 und das Kilo Äpfel 10 Euro kostet darf gern weiter das Idiotenkarussell beklatschen.

    Normaldenkende sollten langsam das Maul aufmachen.In den Niederlanden haben die Bauern zu „steun de Boeren“ aufgerufen, jeder ist aufgerufen das sichtbar kundzutun.
    Niederländische Flagge auf den Kopf aufhängen oder ein rotes Bauernzakdoek (ein rotes Stofftuch 55×55 ) gut sichtbar tragen sind die häufigsten Mittel, ich trage das Ding am Auto und am Rucksack.
    Ob die Südtiroler Bauern sich zu so einem Aufruf trauen weiß ich nicht aber es würde die Diskussion ehrlicher machen

    Gruß nach Südtirol

    • josef1972

      @andreas1234567
      Genau… bravo das finde ich einen guten Vorschlag den alle Bauern mit einem Einkommen unter 100.000 Euro (Minderheit v.a Berglandwirtschaft) dringend befolgen sollten!! Den sie sind sicherlich die Verlierer im aktuellen System

      • goldfinger

        wieviele rote socktiecher konnsch dir für 100.000 Euro kafn?
        o ungstellter/orbetr lei die hälfte, weil er muas sein einkommen verstuiern!

        • josef1972

          Ungefähr 100.000 oder alternativ
          1 Fendt mit 1 Socktuach ..

          • andreas1234567

            Hallo @josef1972

            Um zur Ernsthaftigkeit des Themas zurückzukommen, die niederländischen Boeren sind auf den Barrikaden weil es knallscharfe Grenzwerte für den Stickstoffaustrag geben soll, irgendwelche Eierkopfwerte.
            Und wenn es ihnen den Nacken bricht besteht das großzügige Angebot der Staat kauft denen Land und Material ab,jahrhundertelang bewirtschaftetes Land im Familienbesitz.
            Die haben den Schneid und verlangen von der Gesamtbevölkerung sichtbare Unterstützung gegen diesen Landraub,eben diese roten Tücher oder die Vlag onderboven, die Nationalflagge auf den Kopf.
            Heute gilt die Attacke den Boeren und morgen wird es dann die Südtiroler treffen, oder glaubt jemand die Jetzige Trümmerregierung in Rom oder die Südtirolhasserparteien welche im Herbst das Zepter übernehmen werden lassen die Gelegenheit aus die mächtige Bauernfraktion zu rasieren?

            Der SBB darf gerne wach werden und sich dazu positionieren, die deutschen Bauern sehen das Ungemach kommen und solidarisieren sich breitflächig.
            Dafür werden sie von der grünroten deutschen unfähigen Regierungsbande schon mit dem Totschlagbegriff „rechte Umtriebe“ beschimpft..

            Auf Wiedersehen auf einem Bergbauernhof

  • gscheidhaferl

    Ich hoffe nur, dass die Arbeitnehmervertreter sich gut das Verhalten der Bauern merken und bei der nächsten Kuhprämie, die sicher bald wieder vom armen Bauernstand gefordert wird, oder sonstigen Förderung die Zustimmung verweigert.

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