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Die zweite Runde

Foto: lpa/unsplash

Am Montag hat das zweite Verhandlungstreffen zur Erneuerung des Landeskollektivvertrages (LKV) für das Lehrpersonal der Schulen staatlicher Art stattgefunden.

Am Montag hat das zweite Verhandlungstreffen zur Erneuerung des Landeskollektivvertrages (LKV) für das Lehrpersonal der Schulen staatlicher Art stattgefunden.

„Wir begrüßen die Aufnahme der Verhandlungen“ betonen die Landessekretäre der Schulgewerkschaften Hubert Kainz (SGBCISL Schulescuola), Stefan Fidenti (FLC/CGIL-AGB), Alessandro Salsotto (UIL SGK Scuola) und die Landessekretärin Petra Nock (SSG/ASGB), „aber wir halten fest, dass die bereit gestellten Ressourcen nicht ausreichen; 20 Millionen jährlich ab dem Jahr 2022 decken die Gehaltsanpassung an den vorherigen Dreijahreszeitraum, wie sie mit der Landesregierung vereinbart wurde, nicht ab.“

Außerdem, so die Gewerkschaftsorganisationen „weist der Textvorschlag äußerst bedenkliche Aspekte auf; insbesondere ist inakzeptabel, dass die Erhöhung der Zusatzvergütung an eine mögliche Erhöhung der Wochenarbeitszeit gekoppelt wird.“

„Weder kann die Arbeitszeit oberflächlich in einem Teilvertrag thematisiert werden, noch entsprechen die Vorschläge zur Erhöhung der Arbeitszeit dem Konzept der Angleichung der Staatslehrpersonen an die Lehrpersonen der Landesberufsschulen“.

Abschließend betonen die vier Landessekretäre der Schulgewerkschaften: „Wir verlangen dringend ein Treffen mit der Landesregierung zur Klärung folgender Themen: Bereitstellung weiterer Ressourcen, Anpassung der Leistungsprämie und Maßnahmen zur Eindämmung der ausufernden Inflation“.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (4)

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  • goldfinger

    20% mehr Gehalt
    20% weniger Wochenstunden
    20% mehr Ferien
    20% früher in Pension mit
    20% mehr Pension

    Mindestens!!!

  • romy1988

    Oder noch besser: gar nichts mehr tun, selbstverständlich bei sattem Gehalt!

  • hoihoi

    Mann nehme ein Jahr , 52 Wochen das heißt ein normaler Arbeiter begibt sich ca. 222 mal , wer 6 Tage arbeitet 270 mal sogar zum Arbeitsplatz ,
    Lehrer/innen sind ca. 160 Tage am Arbeitsplatz anzutreffen !!

  • echnaton

    Hallo einfach alles sehr dumme Kommentare von Personen, die die Schulwelt einfach nicht kennen.
    Aus eigener Erfahrung: Es gibt sehr viele Bedienstete in der Privastwirtschaft, die weniger Arbeiten als sehr viele Lehrer und zum Teil auch keine Leistung bringen.
    Wieso probiert ich nicht mal alle ein Jahr an einer Mittelschule oder an einer Oberschule zu unterrichten, dann würdet Ihr eure Meinung vielleich ändern.
    Es ist wirklich nicht mehr auszuhalten wieviele unsinnige Kommentare zum Lehrpersonal geschrieben werden.
    Ich bin keine Lehrperson, aber kenne die Schulwelt recht gut.

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