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Das Pilotprojekt

Erstmals können Radfahrer in der Gemeinde Welsberg-Taisten auf der Hauptstraße vom Radweg an der Pustertaler Staatsstraße bis zum Bahnhof auf rund zwei Kilometern eigene Spuren zum Radfahren nutzen.

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider hat sich kürzlich gemeinsam mit Bürgermeister Dominik Oberstaller, Vizebürgermeisterin Paula Mittermair und Mobilitätsreferent Franz Patzleiner die neuen Radspuren vor Ort angeschaut.

Solche Pilotprojekte wie jenes in Welsberg-Taisten aber beispielsweise auch ein ähnliches in Brixen sollten flankierend zu den Maßnahmen des Landes noch mehr Schule machen, damit die Fahrradmobilität weiter Fahrt aufnehme, unterstrich Mobilitätslandesrat Alfreider. Soweit möglich, werde das Land die Gemeinden bei der Umsetzung solcher Vorhaben, die Südtirol fahrradfreundlicher machen, unterstützen, sagte Alfreider.

Die neuen Radfahrspuren würden sehr gern genutzt, berichtete Bürgermeister Oberstaller. „Die Radspuren sorgen für mehr Sicherheit nicht nur für die Radfahrer, sondern für alle Verkehrsteilnehmenden, sorgen für ein ausgeglichenes Miteinander der verschiedenen Mobilitätsformen und tragen dazu bei, dass es im Ortskern etwas ruhiger ist“, sagte Oberstaller.

Insgesamt soll künftig noch mehr Augenmerk auf Fahrradspuren gelegt werden, sagte Alfreider. So würden diese, wo technisch möglich, bei außerordentlichen Instandhaltungsarbeiten, als zusätzliche Spur in den Straßenkörper integriert, wie es kürzlich auch am Grödnerjoch gemacht wurde oder beim Straßenausbau gleich mitgeplant wie etwa am Sellajoch.

 „Wir haben bei der Überarbeitung der Straßenbaurichtlinien den Radspuren ein eigenes Kapitel gewidmet, um einheitliche technische Standards und einen normativen Rahmen zu definieren, der auch für Gemeindestraßen zur Anwendung kommen soll“, sagt Landesrat Alfreider. Ziel sei es, dass immer mehr Gemeinden dem Beispiel von Welsberg-Taisten oder auch Brixen folgen und selbst Radfahrspuren anlegen, so der Landesrat.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • goldfinger

    wenn der LR zeit hat wegen ein paar liter roter farbe, die am asfalt aufgebracht worden sind, lokalaugenscheine zu machen, dann ist er gerade nicht sehr mit großen problemen überlastet…
    – im ÖPNV funktioniert alles ganz wunderbar
    – der straßenverkehr fließt störungsfrei
    – die autobahnkonzession ist auch bereits seit jahren „heimgeholt“
    – …

    mir kennen ins schun glücklich schätzn!!

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