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„Wichtige Impulse“

Die SVP-ArbeitnehmerInnen sind überzeugt, dass das neue Wobi-Gesetz zur Entlastung des Mittelstandes beiträgt.

Von Matthias Kofler

Magdalena Amhof verteidigt das neue Wobi-Gesetz, das der Landtag am vergangenen Freitag verabschiedet hat und seitdem starker Kritik ausgesetzt ist. Die Neuregelung erreiche zwei wesentliche Ziele, ist die SVP-Fraktionsvorsitzende und Arbeitnehmerchefin überzeugt. „Erstens wird kostengünstiger Wohnraum dem Mittelstand zugänglich gemacht und zweitens die Finanzierung des Wobi auf neue Beine gestellt“, so Amhof. Das bedeute konkret, dass das Wobi fast mit zehnmal so vielen Geldmitteln wie bisher rechnen könne. Damit sei es imstande, ein viel größeres, öffentliches Wohnungsangebot für die Menschen in diesem Land zu schaffen.

„Dieses Gesetz schafft die Grundlagen für einen notwendigen Paradigmenwechsel: Durch die Novellierung stehen junge Menschen und Familien qualitativ hochwertige Wohnungen für einen vergünstigten Preis zur Verfügung; somit wird der Mittelstand unterstützt“, unterstreicht Amhof.

Auch die Kritik, dass mit dem Gesetz sozial Schwächere benachteiligt würden, kann die Arbeitnehmerchefin nicht nachvollziehen. „Es ist genau umgekehrt: Durch diese neue Form der Finanzierung, das heißt mit der Möglichkeit einer Kreditaufnahme, stehen dem Wobi jetzt nicht mehr ‚nur‘ 13 Millionen Euro für die Instandhaltung und für die Bautätigkeit zur Verfügung, sondern ganze 125 Millionen Euro. Das bedeutet, dass die Kernaufgabe des Wobi nicht geschmälert, sondern erweitert werden kann“, ist Amhof überzeugt.

Eine bessere Durchmischung, die entschärfend wirke, ein Landesmietzins, der Flexibilität garantiere, günstige Wohnungen für den Mittelstand – alles wichtige Impulse, die hier initiiert würden, unterstreicht die SVP-Politikerin und betont Richtung Opposition: „Für durchdachte, realisierbare und konstruktive Vorschläge hat die SVP – habe ich – immer ein offenes Ohr. Wichtig ist, dass wir als Politik die Tragweite und die Relevanz des Themas ernstnehmen und dass wir nicht nur darauf bedacht sind, politisches Kleingeld daraus zu schlagen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (8)

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  • alexius

    Da stellt sich nurmehr die Frage wieviel ist Mittelschicht und wieviel sind sozialschwach!
    In meinen Augen werden diejenigen, die schon genug haben denen gegenüber bevorteilt die nichts bzw. nur wenig haben! So ist das und nichts anders.
    Familie mit zwei drei Kindern wird beim Um/Zubau bis zu 30 % gefördert!

    • besserwisser

      es zählen nur die fakten.
      ein bauer schliesst den hof und baut mittn in die wiese ein paar chalets mit spa und wie das zeug heute heisst (oder früher urlaub auf dem bauernhof beim bauern …). der rest der menschheit baut nicht, ist unerschwinglich.
      frau amhof wird das vielleicht nicht verstehen. am ehesten der renzler kann da noch ein bisschen bodenständigkeit nachweisen …

  • criticus

    „Für durchdachte, realisierbare und konstruktive Vorschläge hat die SVP – habe ich – immer ein offenes Ohr.“
    Dass ich nicht lache!
    Typisch SVP Frau Amhof, 4 Jahre geschlafen und jetzt ein Jahr vor den Landtagswahlen soll alles nachgeholt werden. Das einzige was ihr realisiert und durchdacht habt sind eure Lohnerhöhungen, Diäten und Nachzahlungen. Geht`s doch hin wo der Pfeffer wächst!

  • pingoballino1955

    Frau Amhof machen Sie sich doch nichts vor,in eurem neuen SVP Wohnbaugesetzt sind bedingt auf das „schnelle DURCHDRÜCKEN“ soviel Kardinalfehler drinnen,die ich an eurer Stelle nicht vor den nächsten Generationen verantworten möchte.Vor den LW 2023 werden die zum Glück noch auftauchen,dann gute Nacht:Stimmenfang für euer Versagen!

  • futureisnow

    Gehört man noch zur Mittelschicht, wenn man auf die Unterstützung des Landes angewiesen ist, um sich eine Mietwohnung leisten zu können?

  • bw

    Schwach – schwächer – SVP Arbeitnehmer

  • alexius

    So hält man die Bessegestellten bei Laune.

  • kurtohnegurt

    meine arbeitnehmervertreterin ist diese untergebene parteifrau nicht

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