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„Wartezeiten sind eine Zumutung“

Krankenhaus Bozen (Foto: Sanitätsbetrieb)

Eine 72-jährige Frau musste in der Bozner Notaufnahme über neun Stunden auf eine Untersuchung warten. Was der Gesundheitslandesrat dazu sagt – und was gegen die Wartezeiten getan wird.

von Heinrich Schwarz

Der Süd-Tiroler Freiheit wurde berichtet, dass eine 72-jährige Frau am 26. Mai über neun Stunden in der Notaufnahme des Bozner Krankenhauses warten habe müssen. Die Frau sei gegen 13.00 Uhr in die Notaufnahme gekommen und habe um 22.30 Uhr immer noch auf die Anweisung eines Arztes auf eine Ultraschall-Untersuchung gewartet.

Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll stellte dazu eine Landtagsanfrage und wollte die Gründe für eine so lange Wartezeit in der Notaufnahme in Bozen wissen. Und was die Landesregierung unternehmen will, damit sich derartige Fälle nicht wiederholen. Die Wartezeiten am Krankenhaus Bozen seien nämlich eine Zumutung.

Jetzt liegt die Antwort von Landeshauptmann und Gesundheitslandesrat Arno Kompatscher vor, der die Anfrage an den Sanitätsbetrieb weitergeleitet hatte.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER SAMSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (16)

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  • ich

    Weswegen war sie in der Not!!aufnahme?war es notwendig? Hab die Erfahrung gemacht dass mancheiner jede Woche für eine Befindlichkeitsstörung die Notaufnahme aufsucht und Ressourcen bindet die dringend anderswo benötigt werden.
    Könnte es sein dass dies hier der Fall war?

    • rumer

      @ich
      versuch nicht, das Opfer zur Täterin zu machen! Wir zahlen viel Steuergeld um die Sanität zu unterhalten. Die Notaufnahmen sind so aufzurüsten, dass jedem schnell geholfen wird,

      • ich

        Herr rumer: vielleicht mal kurz an den ersten Hilfen vorbeischauen. Und mal beobachten wie viel da unter Erste Hilfe dh unter den Begriff Notfall fällt.
        Wir brauchen immer alles sofort und dann noch vor allen anderen.. sonst wird mit dem Rechtsanwalt gedroht.ein Volk von Egoisten.

  • andreas

    Ist das die, wo der Sohn sich beschwert hat, dass die Mutter im KH kein Wasser bekam, obwohl überall kostenlos Flaschen rumstehen und man auch welche kaufen kann und sich beklagte, dass sie nicht nachhause gebracht wurde, obwohl es wohl logisch sein sollte, dass ein Sohn seine 72jährige Mutter begleitet?
    Wobei es etwas befremdlich wäre, dass Knoll sich dafür interessiert, da es eine „Walsche“ war.

    Sicher läuft nicht alles optimal im KH BZ, wobei da vermeindliche Patienten in der Ersten Hilfe rumsitzen, welche man von vornherein verschicken sollte, da der Hausarzt durchaus reichen würde, bei schweren Fällen sind sie aber ausgezeichnet. In kürzester Zeit werden Patienten in diversen Abteilungen kontrolliert und behandelt.

    Das Problem in der heutigen Zeit scheint zu sein, dass jeder annimmt für sich alles in Anspruch nehmen zu können und dass wenn es sich den kleinen Zeh am Schrank anstößt, der Primar sofort zu kommen hat, da keiner so große Schmerzen wie er hat.

    • rumer

      @ander
      die Südtiroler Sanität ist eines europäischen Landes unwürdig, grad noch auf afrikanischem Niveau. Nehmt sie der EsseVuPi weg und unterstellt sie der Nordtiroler Landesregierung, damit wir wieder anständig versorgt werden.

      • andreas

        KH Bozen und die Erste Hilfe sind auf Top Niveau und weit besser als viele Kliniken in Deutschland oder Österreich in vergleichbarer Größe.

        Aber was solls, das Gras des Nachbarn ist halt immer grüner…..

        Nichts für ungut, aber euch STFler kann man mit dem Gejammere ja nicht mehr ernst nehmen.
        Dieser Innsbrucker Knoll tut anscheinend nichts anderes als Fehler in Italien zu suchen und zu betonen, wie gut es im Operettenstaat Österreich gemacht wird.
        Und ihr hier habt so gut wie keine Argumente mehr und meint halt es wäre Politik, alles schlecht zu reden.

        • rumer

          Komm Anderle, Schönreden ist okay, aber bei dir ist die Grenze zur Lächerlichkeit schon weit überschritten. Warst du schon mal nördlich des Brenners?

          • andreas

            STFler, du nervst mit deinem kontinuierlichen Schlechtreden von Südtirol/Italien.
            Waldheim, Haider, Strache oder Kurz….

            Was genau sollen wir uns bei einem Land von Rechten, welche nur Wienerschnitzel, Topfenstrudel und Kässpätzle anständig hinkriegen, abschauen?

  • ostern

    Termin für eine Ekographie im Krankenhaus Bozen:
    Anfrage am 28.03.2022 – Termin: 16.09.2022 ( 172 Tage)
    Termin in Prov. Trient:
    Anfrage am 29.03.2022 – Termin 05.04.2022 ( 7 Tage)
    Meine gute Landesregierung, habt ihr nur die Bauern , Hoteliere und euren Geldbeutel im Kopf? SCHÄMT EUCH!!!!!!

    • rumer

      Augenvisite in München: Anrufen und sofort hingehen. Nach 2 Stunden alles erledigt, Kosten für Privatpatienten (also auch Südtiroler ohne bundesdeutsche Krankenversicherrung) unter 40 Euro.
      Wer ein gesundheiliches Problem hat und noch kriechen kann, ab nach Norden, Innsbruck oder München.

  • watschi

    auch wenn ich kurz vor dem ableben wäre, hätte ich bedenken in die notaufnahme zu gehen. könnte ja nicht schwer genug sein und ich als patient muss das wissen……

  • cesco76

    Schämt euch , egal was der Grund ist , die Sanität funktioniert net. Lei Geld verpulvern und den großen Direktoren viel Geld zahlen. Zerret, widmann und Company haben es versaut….

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