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Der neue Stürmer

Fotocredit: Valentina Gallina / FISG

Den Wölfen ist auf dem italienischen Spielermarkt ein guter Fang gelungen: Der 24-jährige Stürmer Marco Sanna wechselt zum HC Pustertal.

Dem HC Pustertal ist auf dem recht überschaubaren Markt der (echten) italienischen Cracks ein guter Fang gelungen. Die sportliche Leitung des HCP rund um Bona und Mair hat einen aktuellen Nationalspieler, dem die Möglichkeiten nicht gefehlt haben dürften, unter Vertrag genommen.

Marco Sanna kommt zu den Wölfen! Der 24-jährige Stürmer ist aus Pieve di Cadore und hat seine Juniorenzeit bei Pieve, Alleghe und Cortina verbracht. Erst mit 21 Jahren und in der Alps Hockey League wurde Sanna zum echten Stammspieler, Einsätze in den Jugendauswahlen sucht man vergeblich, weshalb der linke Flügel durchaus als Spätstarter bezeichnet werden kann. Mit großem Einsatzwillen und körperlicher Präsenz arbeitete sich Sanna jedoch die Karriereleiter hoch, skorte dann in der AHL verlässlich und wurde mit der Einberufung zum Nationalteam belohnt. Sanna war im Mai bei der A-WM in Finnland nicht nur Teil des Kaders, sondern kam – meist an der Seite von Kostner und Petan – regelmäßig zum Einsatz. Marco Sanna wird die Rückennummer 5 erhalten.

Nun folgt der Sprung zum HC Pustertal in die ICE Hockey League, wo eine aufregende Spielzeit vor der Tür steht. Die Wölfe wollen ihre Premierensaison unbedingt bestätigen und konkurrenzfähig sein.

Stefan Mair zum Neueinkauf: „Sanna ist ein klassischer Spätzünder der insbesondere letzte Saison in Cortina eine sehr starke Saison gespielt hat, die ihm auch eine Einberufung für die A-WM in Finnland brachte. Marco spielt physisch stark und geradlinig. Wir freuen uns, einen jungen, motivierten einheimischen Spieler für unser Team gewonnen zu haben.“

Marco Sanna: „Im Laufe der Jahre hatte ich die Gelegenheit, den HCP in zahlreichen Duellen in der Alps Hockey League herauszufordern, und den Verein gleichzeitig kennen und schätzen zu lernen. Ich habe mich für die Wölfe entschieden, weil ich die großen Anstrengungen des Vereins gespürt habe, etwas zu erreichen und zu den Besten der Liga zu gehören. Ich glaube, dass mir das bei meiner Entwicklung als Spieler sehr helfen kann. Ich kann es kaum erwarten, in der Intercable Arena zu spielen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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