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Das silberne Doppel

Katharina Fink und Yasmine Hamza

Historische Silbermedaille für Katharina Fink und Yasmine Hamza bei den  Mittelmeerspielen in Oran in Algerien.

Südtiroler Medaillen bei internationalen Badminton-Meisterschaften sind eine Seltenheit.

Die bislang einzige hatten Kevin Strobl und Lukas Osele vor fünf Jahren bei den Mittelmeerspielen mit Bronze gewonnen. Katharina Fink (19) und Yasmine Hamza (20) haben dieses Ergebnis getoppt und bei den 19. Mittelmeerspielen in Oran (Algerien) Silber gewonnen.

Es ist dies eine Premiere für den italienischen Badmintonsport.

Die beiden Topspielerinnen der Südtirol Badminton School schweben derzeit sportlich auf Wolke sieben. Nach dem Sieg beim Weltranglistenturnier in Santo Domingo vor zwei Wochen durch Hamza eroberten Yasmine Hamza und Katharina Fink (beide für den SSV Bozen gemeldet) Silber bei den Mittelmeerspielen.

Das ist eine historische Medaille für uns. Im Vorjahr bei der WM waren wir gegen die Türkinnen chancenlos (11:21, 8:21), diesmal haben wir ihnen die Stirn geboten. Das zeigt unsere Fortschritte, freute sich Hamza. Fink sprach von einem tollen Gefühl und dem verdienten Lohn für harte Arbeit.

Gegen die Doppel-Spezialistinnen Bengisu Ercetin und Nazlican Inci – sie waren in allen Jugendkategorien Europameisterinnen und im Vorjahr bereits Nummer 39 der Welt – haben Fink/Hamza tatsächlich stark gespielt und im 2. Satz sogar auf Augenhöhe gekämpft. Am Ende gewannen die Türkinnen das Finale mit 21:15, 21:18. Im Viertel- und Halbfinale hatten Fink/Hamza ihre Spiele gegen Paarungen aus Slowenien und Zypern klar gewonnen.

Italien freute sich auch über Bronze im Herrendoppel durch Giovanni Toti und Fabio Caponio. So erfolgreich waren die Azzurri bei Mittelmeerspielen noch nie. Morgen (Dienstag) beginnt das Einzelturnier. Bei den 19. Mittelmeerspielen im Nordwesten Algeriens sind 3400 Athleten aus 26 Nationen am Start.

Die SBS – Südtirol Badminton School ist ein Elite-Förderprojekt des Landes. Ziel der SBS ist, junge Talente – vor allem der Südtiroler Badmintonvereine – zusammenzuführen und auf individueller Basis zu fördern. Rund 25 Spieler trainieren an der SBS, auch Hamza und Fink.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • quovadis

    Wusste gar nicht dass Südtirol ans Mittelmeer grenzt. Durften die da mitmachen oder haben sie sich einfach geschickt getarnt und sich als andere ausgegeben? Im Sport ist ja alles möglich.

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