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Auszeichnung für Nachhaltigkeit

Alberto Naef

Für ihren Einsatz mit dem Thema Nachhaltigkeit hat die Volksbank gleich zwei Auszeichnungen erhalten.

Zwei Monate nach der ESG-Evaluation von S&P Global Ratings erhält die Volksbank das von Il Sole 24 Ore in Zusammenarbeit mit Statista entwickelten Siegel „Leader della Sostenibilità 2022“ und zählt damit zu den 200 nachhaltigsten Unternehmen in Italien, die bewusst ökologische, soziale und wirtschaftliche Entscheidungen in ihre Geschäftspraktiken integriert haben.

Die Volksbank hat außerdem im Rahmen des Integrated Governance Index am 21. Juni 2022 das Label „IGI Company 2022“ von ETicaNews erhalten. Dieser quantitative Index misst, wie stark Nachhaltigkeitskonzepte Teil der Unternehmensstrategien sind – insbesondere im Bereich der Governance. Außerdem bestätigt der Index den umfassenden Nachhaltigkeitsansatz der Volksbank und ihre Bestrebung, einen ernsthaften und ausgereiften Weg des Wandels ganz im Sinne der ESG-Kriterien einzuschlagen.

Nachhaltigkeit in der Volksbank – Nähe zum Einzugsgebiet Triveneto

Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil des Strategieplans „Sustainable 2023“ und umfasst einen mehrstufigen Prozess, der zahlreiche operative Aspekte der Bank betrifft. Im Hinblick auf die Kreditvergabe hat die Bank beispielsweise das sogenannte ESG-Credit-Framework ausgearbeitet, das sind Leitlinien für die Vergabe nachhaltiger Kredite. Zudem positioniert sich die Volksbank als Finanzpartner an der Seite von lokal tätigen KMUs und Betrieben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf jenen Unternehmen, die Projekte mit positiven ESG-Auswirkungen und in Übereinstimmung mit der europäischen Taxonomie sowie den Zielen der Agenda 2030 einreichen. Als operatives Instrument für die Umsetzung der ESG-Strategie bei Krediten hat die Bank das ESG-Evaluation-Tool entwickelt, welches die Unternehmen darin unterstützt, ihr Nachhaltigkeitskonzept umzusetzen und die Nachhaltigkeit des Unternehmens als Ganzes sowie die ESG-Nachhaltigkeit des zu finanzierenden Projekts zu messen. Darüber hinaus haben die Firmenkundenberater und Kreditanalysten der Volksbank eine spezielle Weiterbildung erhalten. Dank der dort erworbenen Fähigkeiten können sie die Kunden beim Ausfüllen des Tools und beim Verständnis des erhaltenen Ergebnisses unterstützen und ihnen somit Verbesserungsvorschläge für die Nachhaltigkeit des Unternehmens unterbreiten.

Auch in Sachen Umweltschutz schneidet die Volksbank gut ab: Im Jahr 2021 wurden durch die Bereitstellung von Ökostrom rund 2.600 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. 58 Prozent des gesamten Energieverbrauchs stammen aus erneuerbaren Energiequellen, wobei der eingekaufte Strom zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie erzeugt wird. Außerdem hat die Volksbank einen Weg zu mehr Energieeffizienz ihrer Gebäude eingeschlagen, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.

Nachhaltigkeit ist die große Triebfeder dieses Jahrzehnts in der Bankenwelt. Als Regionalbank tragen wir eine große unternehmerische und soziale Verantwortung. Auch in Zukunft werden wir unsere im Strategieplan „Sustainable 2023“ verankerten Ziele mit der Geradlinigkeit und dem Pragmatismus weiterverfolgen, die uns auszeichnen. Wir werden alle Menschen und Unternehmen aktiv unterstützen, die unsere Werte teilen und einen zuverlässigen und kompetenten Finanzpartner brauchen, der sie bei ihrem nachhaltigen Wandel begleitet„, so Generaldirektor Naef abschließend.

„Leader della Sostenibilità 2022”

Die von Il Sole 24 Ore in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Statista durchgeführte Studie ging dieses Jahr in die zweite Runde. Bei der Bewertung, die nach Unabhängigkeitskriterien erfolgte, wurden die Nachhaltigkeitsberichte und Bilanzen von 1.500 Unternehmen untersucht und mehr als 40 Indikatoren aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Wirtschaft berücksichtigt. Dazu zählen unter anderem CO2-Emissionen, Energieverbrauch, Diversity und Chancengleichheit, Weiterbildungsstunden der Mitarbeiter und Innovationsgrad des Unternehmens.

„Integrated Governance Index”

Der von ETicaNews ins Leben gerufene Index ging dieses Jahr in seine siebte Auflage und misst sämtliche Details der ESG-Identität von Unternehmen, einschließlich nachhaltiger Ziele, Funktionsweise von Entscheidungsgremien sowie Überwachungs-, Kontroll- und Berichterstattungsverfahren. Die Bewertung konzentriert sich auch auf die Analyse der Nachhaltigkeit des Unternehmens aus einer „relationalen“ Perspektive, d. h. alle Beziehungen, die ein Unternehmen mit seinen Stakeholdern unterhält und wie es sich in Bezug auf ESG auf dem Markt positioniert.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (5)

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  • goldfinger

    Das böse N-Wort…

    Bei der Volksbank sind nachhaltig:
    – die erhöhten Spesen
    – die nicht vorhandenen Aktiv-Zinsen
    – ungerechtfertigt hohe Negativ-Zinsen selbst mit Kontorahmen, für den man zusätzlich noch eine monatliche Gebühr bezahlt
    – Bauchweh

  • wichtigmacher

    „wobei der eingekaufte Strom zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie“

    klar, die kaufen wohl 100% des Stroms von ALPERIA, 100% aus Südtiroler Wasserkraft………
    Aber der kostet inzwischen 150 % mehr, weil ja das Wasser aus Etsch und Eisack, welches unsere „Südtiroler“ Energie erzeugt um 100% teurer geworden ist…………….

  • besserwisser

    was ist an den ganzen sachen nachhaltig? wird da bei der klimaanlage in der schlachthofstrasse co2 gespart? oder fährt der direktor mit dem fahrrad zur arbeit?

  • dn

    Hahahahahahahahahahaha…………………………………….

  • perikles

    Jetzt versteht man auch warum die Aktien der Volksbank NACHHALTIG nicht zu verkaufen sind.

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