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Die Genießeroase

Foto: IDM/Johannes Schäfer

Neue Genießeroase für Südtirols Qualitätsprodukte: IDM startet in München die Pilotphase für eine neue Art der Präsentation und Verkaufsförderung.

Wie lenkt man die Aufmerksamkeit von Kundinnen und Kunden im Lebensmitteleinzelhandel in den Märkten auf die leckeren Qualitätsprodukte aus Südtirol und animiert so zum Kauf?

Die Antwort von IDM Südtirol: Man präsentiert sie gemeinsam in einer Genießeroase im Südtirol-Design und inszeniert sie mit einer ganzen Reihe von Aktivitäten wie Verkostungen, Beratungen oder einem Südtirol-Gewinnspiel. Genau das passiert derzeit in den Flagshipstores des Lebensmittelhändlers EDEKA Stadler&Honner in München, wo bis Oktober das IDM-Pilotprojekt „Shop-in-Shop“ läuft.

Hat der Südtirol-Shop-in-Shop den erwünschten Erfolg, soll er in einer nächsten Phase auch auf andere Premium-Verkaufspunkte ausgeweitet werden. Produziert wurde der neue Stand von der Naturnser Firma Schweitzer, die einen entsprechenden Wettbewerb gewonnen hatte.

Wer bislang in deutschen Lebensmittelgeschäften nach Südtiroler Qualitätsprodukten suchte, musste von Abteilung zu Abteilung und von Regal zu Regal laufen. Die Produkte waren somit auch für Kenner schwer zu finden; und noch schwieriger war es natürlich, potenzielle Kundinnen und Kunden auf die qualitätsvollen Leckereien aus Südtirol aufmerksam zu machen.

„Der neue gemeinsame Auftritt bietet nun eine Plattform für qualitativ hochwertige Agrarprodukte und Lebensmittel aus unserem Land.  Und durch das unverwechselbare Design im Zeichen der Marke Südtirol, die über eine hohe Begehrlichkeit nach außen verfügt, ist der Bezug zu Südtirol klar gegeben, und unsere Agrarprodukte können von der großen Strahlkraft der Marke Südtirol profitieren“, sagt IDM-CEO Erwin Hinteregger.

Zudem zahle der neue Stand auf die Cross-Marketing-Strategien ein, auf die IDM bereits seit einiger Zeit erfolgreich setze. Dabei werden nicht nur einzelne Produkte präsentiert, sondern die ganze Fülle an hochwertigen Agrarprodukten und Lebensmitteln aus Südtirol.

„Nicht jede Region verfügt über eine solche Vielfalt. Das ist ein strategischer Vorteil, den wir nutzen wollen, um unser Land langfristig als Herkunftsland von vielen qualitätsvollen, schmackhaften und nachhaltig hergestellten Produkten in den Köpfen der Menschen verankern“, so Erwin Hinteregger.

Dieses Verankern wird derzeit den Kundinnen und Kunden der EDEKA-Flagshipstores Stadler&Honner in Unterföhring bei München und Freising leichtgemacht.

Unter dem Motto „Südtiroler Genusszeit“ können sie ein halbes Jahr lang Produkte wie Wein, Speck, Äpfel und Obstprodukte, Milch und Milchprodukte, Bier, Schüttelbrot, Cider, Kräuter oder Fruchtaufstriche aus Südtirol nicht nur kaufen, sondern am Südtirol-Stand auch regelrecht erleben. Denn neben der reinen Produktpräsentation, die an die 60 Produkte aus elf verschiedenen Sektoren umfasst, gibt es eine ganze Palette an verkaufsfördernden Maßnahmen, die IDM gestartet hat.

In Flyern, per In-Store-Werbung, in den Medien und auf großflächigen Printwerbungen weist man auf die Südtirol-Produkte hin, in einem Gewinnspiel kann man zudem auch eine Reise nach Südtirol in einem der Vitalpina Hotels Südtirol gewinnen. Gleichzeitig organisiert IDM 44 Verkostungstage in den beiden Filialen, wobei regelmäßig auch Südtiroler Genussbotschafterinnen und -botschafter eingesetzt werden.

Diese sollen den Kundinnen und Kunden nicht nur über die Produkteigenschaften berichten, sondern auch erzählen, wer die Menschen sind, die hinter den Qualitätsprodukten stecken und wieviel Wissen, Leidenschaft und Einsatz hinter der Herstellung dieser typischen Südtiroler Produkte stehen. In Unterföhring werden zudem im angeschlossenen Restaurant typische Südtirol-Gerichte angeboten.

Dass die Pilotphase in Süddeutschland über die Bühne geht, ist kein Zufall. „Diese Region hat eine hohe Affinität zu Südtirol und zu den Südtiroler Qualitätsprodukten, die viele Kundinnen und Kunden bereits aus dem Urlaub kennen und schätzen. Die sehr positive Verbindung zur Urlaubsdestination Südtirol stellt hilfreiche Synergien her“, erklärt Stephan Wenger, Direktor Agrar von IDM. Die Wahl auf EDEKA Stadler&Honner als Partner sei ebenso nach sorgfältiger Recherche und aufgrund einer Reihe von Kriterien gefallen, wie der hohe Qualitätsanspruch oder ein starkes Interesse an einer nachhaltigen Partnerschaft mit Südtirol und seinen Produzentinnen und Produzenten. Letztere stehen dem Projekt sehr positiv gegenüber, wie das von IDM eingeholte Feedback zeigt.

„Eine der wichtigsten Überlegungen hinter unserem Pilotprojekt ist jene, dass der Stand ein Türöffner für unsere Produzenten sein kann. So können auch kleinere Produzenten oder solche, die noch keinen Zugang zu diesem Handelspartner haben, vom neuen Shop-in-Shop profitieren. Und größere Produzenten, die ohnehin bereits in Kontakt mit dem deutschen Lebensmitteleinzelhandel sind, gewinnen durch die zusätzliche Aktivität am Markt einen Wettbewerbsvorteil“, erklärt Wenger. Und das habe wiederum positive Auswirkungen auf die Visibilität der gesamten Palette der Produkte aus Südtirol.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir durch dieses innovative und umfangreiche Shop-in-Shop-Konzept die Sichtbarkeit der Marke Südtirol und der Südtiroler Qualitätsprodukte insgesamt erhöhen und unsere Kernbotschaften zu Herkunft, Qualität, Authentizität und Genuss direkt und authentisch an den Mann und an die Frau bringen können“, zieht Erwin Hinteregger Resümee.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

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  • criticus

    Die „Frau Merkel-Gestik“ macht sich beim IDM schon bemerkbar. Der Herr in der Mitte wird es noch lernen müssen.

  • albi

    Wer kommt für die Kosten dieser Werbeaktion auf?
    Genau durch solche Aktionen kann sich der Südtiroler nicht mehr die eigenen Produkte leisten, da sie im Ausland als Delikatessen angepriesen werden und somit die Preise nach oben geschraubt werden.

    • pantone

      @albi die Frage „Wer kommt für die Kosten dieser Werbeaktion auf?“ verstehe ich nicht recht. IDM hat die Aufgabe, nicht nur die Hotels sondern auch viele andere Wirtschaftssektoren zu unterstützen, natürlich damit sie mehr verkaufen. Dazu bedient sich die IDM des Marketing und diese Initiative kann man sicher als solche einordnen. Also wird die IDM schon das entsprechende Budget aufbringen. Und warum sollen die Produkte in Südtirol deshalb teurer werden?

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