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Erfolg in Rom

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Die SVP konnte im Senat sicherstellen, dass auch Südtirol auf die zusätzlichen Gewinne der Energieunternehmen zugreifen kann.

von Heinrich Schwarz

Südtirol bekommt einen Anteil von den Energie-Abgaben, die der Staat kassiert, ab. Die italienische Regierung hat vorgesehen, dass die Energieunternehmen, die von den derzeit hohen Preisen profitieren, einen Teil ihrer Extra-Gewinne an den Staat abgeben müssen. Mit diesem Geld werden Hilfsmaßnahmen für betroffene Bürger und Betriebe finanziert.

Den SVP-Senatoren ist es jetzt über einen Abänderungsantrag gelungen, dass auch die autonomen Provinzen auf dieses Geld zugreifen können. „Die Abgaben auf die Extra-Gewinne werden den Regionen zugeteilt, aber Südtirol und Trentino wären aufgrund ihrer Autonomie ausgeschlossen gewesen. Wir haben jetzt sichergestellt, dass auch Südtirol und Trentino einen Anteil bekommen“, erklärt SVP-Senator Dieter Steger.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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Kommentare (14)

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  • foerschtna

    Sobald man anfängt, auf „Extragewinne“ „zuzugreifen“ ist es wohl nur noch ein kurzer Weg, bis auf alles mögliche vom Staat „zugegriffen“ wird. Und wer definiert eigentlich, was ein „Extragewinn“ ist ? Unternehmer sollten ab sofort aufpassen, ja keine „Extragewinne“ zu machen, damit der Staat ja nicht darauf „zugreifen“ kann. Willkommen im neuen sozialistischen Paradies auf Erden ! Da wird in den nächsten Jahren noch auf ganz Anderes „zugegriffen“ werden.

    • rumer

      Und wer investiert in ein sozialistisches Paradies? Keiner mehr. Somit keine neue Stromproduktion und der Strompreis wird im Bananenstaat weiter steigen.
      Im normalen Staat würden Extragewinne zu extra-Investitionen führen und langfristig der Strompreis sinken. Aber in Italien (und auch Südtirol) regiert der Neid und nicht die Vernunft.

  • obnr

    Super motivierend für Investoren. Ich wünsche Italien viel Glück beim Ausbau er erneuerbaren Energie. Arrivederci.

  • besserwisser

    bravo, das haben sie gut gemacht.
    ich hatte wohl falsch verstanden als es hiess wir holen die energie heim, ich dachte die gewinne sind schon längst hier im lande? alperia und co? gehört die alperia nicht land und gemeinden und werden die gewinne an die selbigen ausgeschüttet? (bzw. an die juventus und den hc bolzano und den fc alto adige verscherbelt?)
    muss ich wohl falsch verstanden haben …

  • hallihallo

    da sieht man mal , wie weit die politik von der bevölkerung entfernt ist.
    anstatt die strompreise zu senken, was automatisch keine supergewinne ermöglichen würden, werden lieber supergewinne versteuert. so haben die politiker mehr geld zum verteilen und heben ihre machtposition an.

  • pingoballino1955

    Na dann kann die SVP auf Grund der exorbitanten Stromrechnungen die Gelder ja an die Bürger*innen,weitergeben. Bin gespannt was für Ausreden kommen werden,dass dies NICHT passieren wird!!!!

  • checker

    Alperia ist ein Konzern, der zerschlagen gehört, da er die versprochenen Vorteile für die Südtiroler in keinster Weise erfüllen kann. Lügen, Lügen nichts als Lügen. Jede Unfähigkeit wird mit einer neuen ersetzt.
    Vom Staat möchte ich gar nicht sprechen, Rechtsstaatlichkeit sieht anders aus, man tut im Prinzip was man will, weil das Land auf normalem Wege nicht mehr regierbar ist. Italien ist in einer Zange zwischen USA, EU und eigener Unmündigkeit gefangen und wird systematisch ausgeschlachtet. „The good times“ sind definitiv vorbei – keine Besserung in Sicht.

  • franz19

    Na jetzt auf einmal..der Landeshauptmann sagte ja es geht nicht..kann es sein dass eine Führungsposition bevor es redet
    sich einmal informieren sollte..
    Die Arroganz der SVP geht einfach zu weit,diese Politiker sind nicht da um die Wähler zu vertreten!!!

    • foerschtna

      Doch, die versorgen die eigene Wählerklientel zwecks Sicherung ihrer Wiederwahl schon mit dem Geld anderer Leute. Für die Menschen arbeiten sie selbstverständlich nicht, sonst wären sie ja nicht in die Politik gegangen.

  • dn

    Der Staat pfeift schon lange aus dem letzten Loch. Und jetzt muss er auch noch Corona und Krieg bezahlen.

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