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„Opposition ist zu ängstlich“


Die Opposition kann sich in der Widmann-Frage auf keine gemeinsame Linie verständigen: Der Grillino Diego Nicolini wird sich enthalten.

Die Opposition, die am Freitag harsche Kritik an der „zerstrittenen Mehrheit“ übt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, selbst keine einheitliche Linie zu haben.

Während Grüne, Freiheitliche und Team K gegen die Verkleinerung stimmen wollen, wird sich der 5-Sterne-Politiker Diego Nicolini enthalten.

„In der Substanz führt die Verkleinerung der Landesregierung zum Rauswurf von Thomas Widmann, den ich von Anfang an fordere. Daher kann ich nicht gleich abstimmen wie Widmann“, sagt Nicolini.

Gleichzeitig könne er aber auch nicht mit Ja stimmen, weil die Abstimmung de facto ein Vertrauensvotum für die Regierung sei.

Nicolini bezeichnet die Opposition als „zu ängstlich“: Sie sei nicht imstande gewesen, die Schuldigen im Sad-Skandal klar zu benennen und diese mit einem Misstrauensantrag abzuwählen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • novo

    Was heißt hier, die Opposition sei zerstritten?

    STF und Freiheitlichen sind rechtsnational.
    Team-K ist neoliberal (Vorbild FDP).
    Die Grünen sind linksliberal.

    Wie soll man derart unterschiedliche politische Ansichten unter einen Hut bringen?

    Kompatscher (oder doch Achhammer & Co.?) hatten vor einem eventuellen Erstarken durch eine Regierungsbeteiligung vom T-K, Angst. Ansonsten wären sie der perfekte Koalitionspartner gewesen! Perfekt im Sinne von zusammenpassen.

  • iceman

    Wie müssen sich jetzt diese Legaioli Wähler fühlen, die glaubten mit diesen Selfini Stiefelleckern den Eselweißlern eines auszuwischen?
    Heute haben sich diese rückgratlosen Witzfiguren wieder ganz brav als Fußabstreifer missbrauchen lassen.

  • saustall_kritiker

    Fußabstreifer ist das richtige und passende Wort, leider! Sie kleben einfach zuviel auf ihren Sesseln, als hätten sie Atac unter ihren Allerwertesten 🙂 🙂

  • dn

    Die Opposition sollte auch das Wohl Südtirols im Blickfeld haben, nicht kurzfristige, egoistische Vorteile.

  • schnabel

    bitte keinen Scheiß reden es sind in der Landesregierung welche die nach der Wahl eine andere Partei gegründet haben um den Gehalt nicht zu verlieren ohne Namen zu machen

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