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Lockdown für Ungeimpfte

Aufgrund der rapide ansteigenden Corona-Neuinfektionen ändert die römische Regierung die Regeln für die Quarantäne – und schickt Ungeimpfte in den Lockdown.

Aufgrund der rapide ansteigenden Corona-Fallzahlen wird die römische Regierung die Regeln für die Quarantäne ändern: Geboosterte, also Personen mit drei Impfungen, müssen bei einem Kontakt mit einem Infizierten nicht mehr in Quarantäne.

Dasselbe gilt für Personen mit zwei Impfungen, wenn der zweite Piks nicht länger als vier Monate zurück liegt.

Für Ungeimpfte bleibt  die Quarantänedauer bei zehn Tagen, hieß es am Mittwochabend.

Auch wird die Regierung den Super Green Pass auf fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens ausdehnen. Es kommt also faktisch  ein Lockdown für Ungeimpfte.

Ab dem 10. Jänner ist der Zugang zu Restaurants, Hotels und zu öffentlichen Verkehrsmitteln nur mehr Geimpften oder Genesenen gestattet.

Die 2-G-Regel gilt künftig auch in in den Aufstiegsanlagen der Skigebiete, in Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbädern oder Fitnesscentern.

Ein negativer Corona-Test reicht also nicht mehr aus.

Experten gehen davon aus, dass in Italien bald 10 Millionen Personen in Quarantäne sein könnten. Derzeit sind es 2,5 Millionen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (31)

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  • pingoballino1955

    Endlich gelten die neuen Regeln auch für die KIRCHE!!!

  • sougeatsnet

    @pingoballino1955 die katholische Kirche hatte schon immer in der 2000-jährigen Geschichte Probleme mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Gerade konservative Kreise sehen in der Impfung eine Verunreinigung ihres intakten Körpers. Mister Runggaldier glaubt sogar, dass für die Auferstehung ein „ganzer Körper“ besser sei, als ein verbrannter. Ja, ja solche Ideen schwirren in den Köpfen unserer Vorzeige-Christen. Auf die Moral- und Ethikvorstellungen dieser Herrschaften verzichte ich jedenfalls gerne. Traurig, dass es immer noch Leute gibt, welche diese Vorstellungen gutheißen.

  • protea

    Warum sollten in den Kirchen nicht dieselben Regeln gelten wie für alle anderen Bereiche des täglichen Lebens?
    Aus der Geschichte wissen wir, was Bittgänge und Kirchenbesuche in Zeiten der Pest nach sich gezogen haben. Versuchen Sie bitte nicht mit pseudo ethischen Begründungen die Kirchen zu Orten zu machen in denen das Virus – auch bei Nicht Einhaltung der Regeln – nicht zirkuliert.

    • sigo70

      Das mit den Regeln ist so eine Sache. Man weiß eigentlich ganz genau, dass die Infektinsketten größtenteils im privatem Umfeld, ohne Abstand, ohne Maske stattfinden. Man verschärft ständig Regeln für Bereiche, welche eigentlich durch bestehende Regeln sicher waren. Zudem verbietet man Neujahrsfeiern im Freien und drängt die Menschen in die engen privaten Innenbereiche.

  • sigo70

    Das soll jetzt also die Rettung sein? Aufgrund welcher Erkenntnisse verschärft man die 2G-Regel? Wer treibt das Infektionsgeschehen an? Wie sind so hohe Infektionszahlen nach den ganzen vielversprechenden Maßnahmen im ganzen Jahr 2021 zu erklären? Ist es die unvorhersehbare Variante Omikron, welche die ganzen Bemühungen zu nichte macht? Oder sind es die übrig gebliebene Minderheit an Ungeimpften? Die Politik jedenfalls hat alles richtig gemacht und bleibt wohl ihrem erfolgreichen Weg auch 2022 treu.

    • heracleummantegazziani

      Nein, das ist eine logische Folge der zunehmenden Infektion aber andererseits des Erfolgs der Impfung, die dazu führt, dass Geimpfte nicht mehr in Quarantäne müssen. So verhindert man weitere Schwierigkeiten für die Wirtschaft. Das Infektionsgeschehen wird von der neuen Variante angetrieben, aber diese trifft erneut hauptsächlich die Ungeimpften. Die verschiedene Behandlung von Geimpften und Ungeimpften wird mittlerweile in vielen Ländern angewandt. Die Politik hat sicher viel falsch gemacht (besonders kommunikationstechnisch), aber die Maßnahmen haben sich als großteils richtig erwiesen. Auch diese wird sich als richtig erweisen.

  • robby

    Einfach wegsperren diese Impfverweigerer. Gut mach ter das der Draghi

  • diplomat

    AB MONTAG ALLE PENSIONSEMPFÄNGER DEN IMPFPASS HOCHLADEN UND ALLE ARBEITNEHMER UND IVA NUMMER INHABER ÜBER 40 EBENFALLS DEN IMPFPASS VORWEISEN!!

    die Alternative wäre:

    WENN UNGEIMPFT WEGEN COVID INS KRANKENHAUS; SELBST BEZAHLEN!! COVID ist nämlich in den derzeitigen Beitragszahlungen nicht berücksichtigt. Wenn sich jemand privat versichert und z.B. Paragleiden betreibt, muss er das auch angeben und hat einen höheren Beitragssatz. So einfach ist das.

    • yannis

      Ha,ha,
      bei den Betragszahlungen ist seit jeher vieles nicht berücksichtigt, Saufen, Fressen, Rauchen, Motorradsport über die Alpenpässe etc, und vor allem dass aus diesen System immer mehr „Klientel“ Ihren Nutzen zieht die bislang zu dessen Finanzierung bis dato NULL beigetragen hat und es auch NIE wird.

      • diplomat

        Rauchen und Saufen bezahlt sich jeder selbst durch die horrenden Steuern auf Zigaretten und Alkohol. Es ist bewiesen, dass die Steuern auf Tabak bei weitem die Gesundheitskosten auffangen, die durchs Rauchen entstehen.Fressen ist seit jeher in den Gesundheitskosten eingerechnet, die Pandemie nicht …

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