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„Schauen genau hin“

Das Bündnis Climate Action Southtyrol fordert eine Generalüberholung des Klimaplanes und hat in den letzten Monaten Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet.

von Markus Rufin

Am 14. September hat die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz den ersten Entwurf zum neuen Klimaplan Energie-Südtirol-2050 veröffentlicht. Dieser erntete umgehend viel Kritik. Allen voran das neu gegründete Bündnis Climate Action Southtyrol, das aus 65 Organisationen (unter anderem Fridays for Future) besteht, betonte damals, dass die Zielsetzungen des Planes zu kurz gegriffen und zu wenig umfassend sind.

Gestern fand nun eine weitere Pressekonferenz des Bündnisses im Naturmuseum statt, bei dem die Arbeit der vergangenen Monate vorgestellt wurde.

Ziel des Bündnisses, so Zeno Oberkofler von Fridays for Future ist es, die Bevölkerung über den Klimaplan und die Klimakrise zu informieren und eine Debatte in der Gesellschaft anzustoßen. Außerdem wolle man gemeinsam Lösungsvorschläge ausarbeiten.

Lesen Sie mehr dazu in der Mittwoch-Ausgabe der TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • robby

    Streiken diese Jugendlichen eigentlich konsequent den Deutschunterricht oder denken sie dass nur durch das Verwenden von Anglizismen ihre Anliegen richtig wahrgenommen werden?

  • treter

    Dieses Bündnis hat meine volle Unterstützung bravo!
    Und in Richtung Politik möchte ich folgendes loswerden: wacht endlich auf denn es ist beim Klimawandel bereits fünf nach zwölf!! Und hört endlich auf immer nur zugunsten der Lobbys zu entscheiden! Passendes Beispiel dazu: im Frühjahr 2020 hat die Mehrheit im Landtag bzw. SVP und Lega einen Beschlussantrag zur Rettung des Brixner Auwaldes versenkt. In diesem Falle wurde für die Industrielobby bzw. die Firma Progress entschieden. Diese möchte nämlich das sehr wertvolle Habitat für 64 Vogelarten (darunter auch 7 der Roten Liste) roden und darauf ein Gebäude für 3D-BETON-Drucker errichten.
    Also liebe Politiker der Mehrheit handelt endlich auch mal zugunsten der Natur wie in eurem neuen Klima-Strategiepapier „Everyday for nature“ geschrieben!
    Und dass ein Wald als CO2-Speicher enorm wichtig im Kampf gegen den Klimawandel ist, weiß inzwischen fast jedes Schulkind schon!!

  • erich

    Schon lustig, früher sind die Schüler, vor allem in ländlichen Gebieten oft bis zu einer Stunde zu Fuß zur Schule gegangen, heute werden sie von Schüler Buse, oder von Eltern von Haustür zu Haustür gefahren, dieselben bestreiken den Unterricht und protestieren für Klimaschutz.

    • treter

      Ehrlich gesagt ich versteh nicht wieso immer alles schlecht geredet wird was die Jugendlichen im Bereich Klimaschutz tun?!
      Tatsache ist nun mal dass ohne eine Greta Thunberg und co. das Thema Klimawandel nie so um die Welt gegangen wäre!!

  • ostern

    Mit’n hinschaugn isch net viel getun!

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