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„Wir arbeiten daran“

Foto: lpa

Die Tiroler Tageszeitung schreibt über den Ausbau des Skigebiets Nauders und blickt dabei auch über die Grenze am Reschen. Wie weit sind die Planungen für einen Zusammenschluss mit dem Skigebiet Haideralm-Schöneben schon gediehen?

von Karin Gamper

Während es rund um die geplante grenzüberschreitende Skiverbindung zwischen Langtaufers und dem Kaunertal still geworden ist, wird im Vinschger Oberland an einer anderen Variante weiter gebastelt.

Die Tiroler Tageszeitung hat die bereits seit längerem kursierende Idee vom Zusammenschluss der Skigebiete Nauders in Nordtirol und Haideralm-Schöneben vor Tagen erneut zum Thema gemacht.

Im Artikel „Zusammenschluss: Skistart in Nauders mit Blick über die Grenze” geht es vordergründig um die 11 Mio. Euro, die das Nordtiroler Skigebiet in die Erneuerung der Anlagen und in die Verbesserung der Pisten gesteckt hat.

Ein Absatz des TT-Artikels ist dabei auch dem angepeilten Zusammenschluss mit dem Skigebiet Schöneben-Haideralm gewidmet. Geschäftsführer Michael Schöpf bezeichnet im Artikel dieses Projekt als den „nächsten großen Ausbauschritt“. Er nimmt auch Bezug auf die Machbarkeitsstudie, die derzeit in Erarbeitung ist und die auf der bereits erstellten Vorstudie basiert.

Mehrere Varianten würden dabei „auf Herz und Nieren geprüft.“ Die beiden Skigebiete wollen ein Projekt einreichen, dem naturschutzrechtlich nichts im Wege stehe, heißt es im Artikel.

Laut Schöpf streben die Skigebiete einen skitechnischen Zusammenschluss an. Von einer talüberspannenden Seilbahn, die die Skigebiete verbindet, sei man inzwischen abgekommen. Die Projektierung und Umsetzung werde jedoch noch einige Jahre dauern.

„Stimmt, dieses Projekt wird noch einige Zeit unterwegs sein, aber wir arbeiten daran“, sagt dazu der Präsident des Skigebiets Schöneben Andreas Lechthaler. Geplant sind zwei Seilbahnen (Schöneben-Reschen und Reschen-Nauders) sowie zusätzliche Pisten. „Sowohl Nauders wie wir sind interessiert, dass wir nicht nur per Auto und Bus verbunden sind, sondern auch skitechnisch“, bekräftigt Lechthaler.

Was sagen Politik und Landschaftsschützer zu dem Großprojekt? Lechthaler:  „Dafür ist es noch zu früh, die Machbarkeitsstudie wird erst eine Diskussionsgrundlage bilden“.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • treter

    Für diese Skiverbindung darf aber kein Wald gerodet bzw. Schneisen hineingeschlagen werden! In Zeiten des rasanten Klimawandels darf absolut kein Wald mehr geopfert werden…..
    Grund: Wälder sind als gigantische CO2 Speicher extrem wichtig im Kampf gegen den Klimawandel!!
    Apropo: in Brixen soll sogar der Auwald in der Industriezone einem 3D-BETON-Drucker-Gebäude der Firma Progress weichen. Dabei machen Auwälder gar nur mehr 0,6 Prozent der gesamten Waldfläche Südtirols aus! Sollte diese Bauleitplanänderung von der Landesregierung genehmigt werden, käme dies einem Umweltverbrechen gleich!!

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