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„Unfair und ungerecht“

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Auch fast zwei Jahre nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist man von einem normalen Studentenleben noch weit entfernt, sagt der neue sh.asus-Vorsitzende Julian Nikolaus Rensi.

von Lisi Lang

Die Südtiroler HochschülerInnenschaft hat einen neuen Vorsitzenden. Auf Matthias von Wenzl, der den Vorsitz seit 2019 innehatte, folgt Jura-Student Julian Nikolaus Rensi, bislang Stellvertretender Vorsitzender. „Die Hauptaufgabe der sh.asus wird es weiter sein, den freien Zugang zu höherer Bildung für alle zu ermöglichen, denn ein Uni-Studium darf keine Frage des Einkommens der Eltern sein“, unterstreicht der neue Vorsitzende.

Die Corona-Pandemie war für Studierende keine einfache Zeit: Einreisebeschränkungen, Fernunterricht, eingeschränkte Kontakt-, Kultur- und Freizeitmöglichkeiten haben das Studentenleben sehr stark eingeschränkt. „Das Jahr 2021 war für Studierende sicher noch einmal zermürbender als 2020“, sagt Julian Nikolaus Rensi. „Letztes Jahr war allen klar, dass es ein Notstand war und damit hat man sich irgendwann psychisch abgefunden, aber heuer war man optimistisch, dass die Impfung einen Ausweg aus dieser Pandemie darstellt.“ Diese erneuten Einschränkungen und strengeren Regeln hätten viele aber wieder zurückkatapultiert. „Das zweite Corona-Jahr ohne eine wirkliche Besserungs-Perspektive zehrt wirklich an der Substanz – dieses Jahr werden leider viele Studierenden wieder als verlorenes Jahr in ihrer Uni-Zeit wahrnehmen“, bedauert der sh.asus-Vorsitzende.

Studieren auf Vor-Corona-Niveau sei nach wie vor nicht möglich, auch deswegen hat das Studieren an Reiz verloren, weiß Julian Nikolaus Rensi. „Ich weiß von vielen Maturanten, die ein Studium wegen Corona aufgeschoben haben und im letzten Jahr haben auch einige ihr Studium abgebrochen.“ Zudem fehle einfach eine Planungssicherheit. „Die Stimmung ist momentan wirklich nicht die beste und viele resignieren oder haben die Lust verloren, Auslandsaufenthalte oder andere Schritte ihres Bildungsweges zu planen, weil vieles unsicher ist“, erklärt der sh.asus-Vorsitzende.

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Kommentare (4)

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  • schwarzesschaf

    Was gutes hat doch corona auchvso haben die studenten mal zeit zu lernen, müssen nicht auf partys teilnehmen und nichtvusfehen und wenn sie das studium fertig haben brauchen sie kein sabat jahr um sich zu erholen und zu finden denn dafür haben sie momentan genug zeit

  • watschi

    meingott, die plärren schon bevor sie angefangen haben zu arbeiten.

  • drago

    Bitte anstellen in der langen Reihe der Lamentierer. Fast alle haben in diesen Covid-Jahren Einschränkungen erfahren müssen (wenn nicht sogar Schlimmeres). Ich verstehe nicht, warum eine jede Kategorie meint, sie hätte es besonders getroffen. Es gibt einige solche, aber die Studierenden gehören nicht dazu.

  • robby

    Sehr peinlicher Einstand des sh.asus Vorsitzenden.
    Aber wahrscheinlich ist er noch am Beginn seines Studiums. Nur Mut, das wird schon noch, irgendwann gibt es auch wirkliche Themen.

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