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Düstere Aussichten

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Ein 26-jähriger Serbe, der in Waidbruck aufgrund eines Europäischen Haftbefehls wegen sexueller Gewalt verhaftet wurde, wehrt sich gegen die Auslieferung nach Bulgarien. Die Hintergründe des Falles.

von Thomas Vikoler

Der Mann, der am 10. Dezember von den Carabinieri in Waidbruck verhaftet worden war, befindet sich nach einem Aufenthalt im Bozner Gefängnis inzwischen im Hausarrest. Dort wartet er auf den weiteren Verlauf des gegen ihn eingeleiteten Auslieferungsverfahrens.

Am Donnerstag vergangener Woche hat das Oberlandesgericht Bozen seinen Einspruch gegen einen im Oktober von der Staatsanwaltschaft Sofia erlassenen Europäischen Haftbefehl abgewiesen. Das OLG erachtete ihn für rechtmäßig und begründet.

Der nächste Schritt ist der Gang vor die Kassation, die innerhalb von 60 Tagen entscheiden muss. Wird die Beschwerde des 26-jährigen Serben, der seit 22 Jahren in Italien bzw. Südtirol lebt, abgewiesen, wird er nach Bulgarien ausgeliefert.

Ein Land, das er einzig von einem Urlaub im Jahre 2019 kennt. Dort soll er die Straftat begangen haben, für welche der Europäische Haftbefehl erlassen wurde: Vergewaltigung einer bulgarischen Frau in einem Hotelzimmer gemeinsam mit einem österreichischen Staatsbürger.

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