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Neue Verordnung

Ruhestörung, Vandalismus, Alkohol-Exzesse: Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi will erneut gegen Ruhestörung am Obstmarkt vorgehen.

Ruhestörung, Vandalismus, Alkohol-Exzesse: Die Vertreter des Komitees Lebenswertes Obstmarkt haben Bürgermeister Renzo Caramaschi bei ihrem Besuch im Rathaus vergangene Woche offenbar von ihrer Einschätzung überzeugen davon können, dass in Bozens einziger Ausgehmeile wieder der Exzess regiere.

„Ich arbeite an einer neuen Verordnung, muss diese aber erst mit dem Landes-Sicherheitskomitee, dem Präfekten und dem Quästor absprechen“, erklärte Caramaschi am Montag nach dem Stadtrat.

Bekanntlich hatte der Bürgermeister im vergangenen Sommer ein Alkohol-Trinkverbot im Freien für den Obstmarkt erlassen, das nach einer Verlängerung auslief. Verordnungen müssen laut Caramaschi zeitlich begrenzt sein und begründet werden.

Keine Maßnahmen will der Bürgermeister laut derzeitigem Stand für Silvester setzen.

„Dafür reichen die staatlichen Vorgaben und die Verordnung des Landes für die gelbe Zone mit Maskenpflicht und Ansammlungsverbot“, betont Caramaschi. Feuerwerke oder spezielle Veranstaltungen der Stadt zum Jahreswechsel werde es keine geben.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (24)

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  • andreas

    Diese kontinuierlichen Restriktionen in Bozen nerven so langsam.

    Fast komplett kameraüberwacht, die Drususstraße gleicht einem Hindernisparcours, in der Industriezone und z.B. Mazziniplatz werden Parkplätze gestrichen, um den Benkobau herrscht Chaos und der Bürgermeister meint kontinuierlich den Leuten vorschreiben zu müssen, wie sie zu leben haben.

    Die Leute haben auch ein Recht auszugehen und sich zu unterhalten und wenn es um dem Obstmatkt dadurch etwas lauter wird, sollen sich die Anwohner schalldichte Fenster und für den Sommer eine Klimaanlage richten und nicht nerven.

    • watschi

      andreas,, wo wohnst du denn? sicher nicht am obsmarkt

    • baludergrosse

      Wenn sich die Leute nicht zu benehmen wissen, muss man sie leider darauf hinweisen.
      Wenn das im Guten immer noch nichts nützt, braucht es halt mal den etwas härteren Knüppel.

      Du bis doch wohl hoffentlich der Meinung, dass das, was man hier im Bild sieht, zum Recht auf Ausgehen und Unterhaltung gehört???
      Das ist nicht inszeniert! So sieht es wirklich aus – und auch in den angrenzenden Straßen kommt noch einiges zusammen!

    • echnaton

      @andreas
      Wie können Sie nur so einen dummen Kommentar schreiben. Sie wohnen sicherlich am Obstmarkt und außerdem wahrscheinlicht auch nicht in Bozen.

    • kirchhoff

      Spürbar schlicht gedacht, Andreas!

    • johnny_

      @andreas: Da wird den Anrainern jedes Wochenende vor die Haustür geschissen, gespien und gepisst, mit großen Soundsystemen Radau gemacht bis 5 Uhr in der Früh, Obststände, Mauern und Türen beschmiert und beschädigt und die sollen alle ruhig sein? Nur weil sich das Ausgehvolk nicht benehmen und beherrschen kann? Ich würde dir ein solches Spektakel vor deinem Haus für ein paar Wochenenden wünschen. Du wirst bald sehen, wie sehr es Restriktionen bei ungebildeten Jugendlichen braucht.

    • keineahnung

      @Andreas
      Sehr geehrter Herr Andreas
      Sie mögen jaRecht haben, wenn es um die Benko-Baustelle geht, aber der Rest Ihres Kommentars muss auf Grund eines übermäßigen Alkohokonsums entstanden sein.
      Muss „Feiern“ immer mit Lärm jenseits vom 90 DB und achtlosem Liegenlassen von Müll verbunden sein, ist das ein Ausdruck von Freiheit?
      Verhalten sich die „Feiernden“ auch in ihrem eigenen Haus so?
      Wäre es für Sie, sehr geehrter Herr Andreas, in Ordnung, wenn die Gelage uter Ihrem Schlafzimmerfenster in Ihrem Garten oder Innenhof stattfinden würden?
      Das Recht der „Ausgeher“ endet da, wo es das Recht der angrenzenden Bewohner (das könnten uch Sie sein, sehr geehrter Herr Andreas) schwer beeinträchtigt.
      Sie könnten ja Ihre Wohnadresse hier veröffentlichen und die „Feiernden“ einladen, die Fete unter Ihren Fenstern zu veranstalten.
      Da wären wir alle gespannt auf Ihren nächsten Kommentar.

  • robby

    @ andreas das oben ist ein sehr dummer Kommentar.

  • esmeralda

    mich würden solche Zustände vor meiner Haustür auch nerven

  • yannis

    Und wie wär’s mit Regelmäßigen Razzien ? allerdings müssten die Einsatzkrâfte die sonst von 08:00 – 16: Uhr in Bars bei Anwesenheit von 5 Gästen die Coronapässe kontrollieren, halt Mal Nachtschicht fahren.

  • andreas

    Und wo gibt es eine Alternative?
    Nirgends, also ein paar Polizisten hinschicken, damit es im Rahmen bleibt und gut ist.

    • keineahnung

      @andreas
      Sehr geehrter Herr Andreas
      Alternativen gibt es in Bozen gar einige, zum Beispiel die Jugendzentren. Aber auch dort gibt es Regeln, welche eingehalten werden müssen. Auch in jeder Bar kann bis zur Sperrstunde gefeiert werden, das Einhalten der Regeln des guten Benehmens vorausgesetzt.
      Wie wird denn auf dem Land, in den Dörfern „gefeiert“? Wird dort auch bis 5 Uhr in der Früh am Dorfplatz überlaute Musik gemacht und nach dem Abzug der „Feiernden“ schaut der Dorfplatz aus wie eine Müllhalde, mit vollgekotzten Sitzbänken und Haustüren?
      Nein!
      Warum denn wohl?
      Weil im Dorf jeder jeden kennt und somit die soziale Kontrolle funktioniert. Diese soziale Kontrolle bewirkt, dass jeder „Feiernder“ sich auf den Anstand und die guten Sitten besinnt und sich dementsprechend benimmt. Wenn dann auf dem Dorffest der Alkoholpegel über eine gewisse Grenze steigt, dann gibt es eventuell eine kleine Rauferei, das kommt dann maximal ein paarmal im Jahr vor und läuft dann aber auf dem Festplatz ab, also nicht mitten im Wohngebiet.
      Es schaut so aus, und da gebe ich Ihnen Recht, geschätzter Herr Andreas, dass in der Stadt die nicht vorhandene soziale Kontrolle und der Mangel an Anstand und gute Sitten durch eine verstärkte Anwesenheit der Ordnungskräfte ersetzt werden muss.

      • andreas

        Dass es in den Dörfern gesitteter zugeht, kann ich von früher jedenfalls nicht bestätigen und wo siehst du das Problem, wenn ein paar Polizisten zirkulieren?

        Schalldichte Fenster und Klimaanlage.
        Es ist nicht sinnvoll, alles zu verbieten und wenn ein paar Anwohner Nachteile haben, ist es halt so. Ist der nächste Schritt eigentlich, dass die Anwohner der Drususstraße den motorisierten Verkehr verbieten möchten? Die haben ja auch ein Recht auf ihr Mittagsschläfchen.

  • iceman

    wäre ich Anwohner am Obstmarkt, würde ich diese Nachtschwärmer mit ihren Waffen schlagen. Das Fenster öffnen, sie mit lauter Heino, Kastelruther Spatzen Musik und Radio Maria beschallen, den Nachttopf füllen und über ihren Köpfen entleeren. 🙂

  • keineahnung

    @andreas
    bitte den Text meines Kommentars lesen:
    # da gebe ich Ihnen Recht, geschätzter Herr Andreas, dass in der Stadt die nicht vorhandene soziale Kontrolle und der Mangel an Anstand und gute Sitten durch eine verstärkte Anwesenheit der Ordnungskräfte ersetzt werden muss #

    Sie wissen sicherlich, dass es mit „Schalldichte Fenster und Klimaanlage“ nicht getan ist; da gehört dann eine kontrollierte Raumlüftung dazu und auskargende Gebäudeteile sind exzellente Schallübertrager ins Innere.
    Und dass die Drususstraße vom Verkehr entlastet werden muss ist ja auch nichts neues.
    Ich habe Verständnisdafür, dass Sie, geschätzter Herr Andreas, sich aus Ihrem unüberlegten Kommentar „herausschleichen“ möchten und dazu auf die „Drususstraße“ ausweichen, aber Ihr Kommentar ist nun mal veröffentlicht und zeugt nicht von klareren Überlegungen. War um 06.59 Uhr wohl etwas früh und noch vor dem Frühstück.

    • andreas

      Die Drususstraße ist keine Ablenkung, sondern nur ein Hinweis, dass es immer welche gibt, die eine Situation im Interesse der Allgemeinheit akzeptieren müssen.

      Ich kann es nur wiederholen, etwas mehr kontrollieren, damit es nicht zu sehr ausartet und gut ist.
      Ich war früher oft dort und da hat sich mal ab und zu mal einer beschwert und wir waren 2 Minuten leiser, dann ging es aber gleich weiter.

      Da zirkulieren nicht nur irgendwelche Rowdies, früher waren es jedenfalls ganz normale Leute, welche halt ab und zu über die Stränge geschlagen haben, kommt vor.

    • yannis

      @keineahnung,
      ≥>>>>Ich habe Verständnisdafür, dass Sie, geschätzter Herr Andreas, sich aus Ihrem unüberlegten Kommentar „herausschleichen“ möchten und dazu auf die „Drususstraße“ ausweichen,<<<<<

      korrekt ! Aber Verständis ist bei Zeitgenossen wie @ndreas völlig fehl am Platz, dieser Klientel geht es im Prinzip nur ums Stänkern !

  • anderle

    @keineahnung hot do gor ned so unrecht. In die Dörfer kontrolliert man sich awien mehr gegenseitig.
    Schworze Schafe gibs immer und überall… ober leider seins aufn Obstmarkt zu viele gworden.
    Es konn ned ernst gmoant sein dass die Anreiner für Schalldichte Fenster und Klima zueständig sein?
    Es gib sicher olm gewisse Anreiner de überempflindlich sein… des wos do derzeit olaft überschreitet ober die Grenze von denn wos man für angemessen holten konn. Mit vermerk… wos ongemessen isch oder ned , soll jeder selber entscheidn

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