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Monica Loss folgt auf Valeria Told

(v.l.) Monica Loss, Paul Gasser und Valeria Told

Monica Loss wird mit 1. Januar 2022 neue Generaldirektorin der Stiftung Haydn von Bozen und Trient. Sie folgt auf Valeria Told, die die Institution seit elf Jahren erfolgreich leitete und ihr Amt mit Ende Dezember niederlegt.

Monica Loss stand der scheidenden Generaldirektorin bereits in den vergangenen Jahre als stellvertretende Direktorin und Verwaltungsdirektorin der Stiftung zur Seite. Die Personalentscheidung des Verwaltungsrats der Stiftung ist ein klares Bekenntnis zur Kontinuität: Monica Loss, die der scheidenden Generaldirektorin bereits in den vergangenen Jahren als Vizedirektorin und Verwaltungsleiterin zur Seite stand, soll dem Kulturbetrieb in dieser Zeit der Ungewissheit, die immer noch von der Pandemie geprägt ist, Stabilität garantieren und auf das solide Fundament aufbauen.

„Der Vorstand entschied sich für eine stiftungsinterne Nochfolge, eine Regelung, die auch von unseren Statuten vorgesehen wird. Der Verwaltungsrat befand einstimmig, dass Monica Loss die fachlichen Voraussetzungen für das neue Amt mitbringt“, erklärt Paul Gasser, Präsident der Stiftung Haydn. „Monica Loss wird die mittel- und langfristigen Ziele des Kulturbetriebes im Sinne der eingeleiteten Neuausrichtung und den seit 2015 eingeschlagenen Weg des Wachstums und der Innovation fortsetzen, die Internationalisierung des Kulturbetriebes weiter vorantreiben und den Betrieb in seiner Organisation, seinen Prozessen und seiner Struktur festigen. Valeria Told, die die Stiftung aus persönlichen Gründen verlassen wird, gebührt der Dank der gesamten Stiftung für ihre hervorragende Arbeit.“

Seit der Übernahme ihres Amtes im Jahr 2010 setzte Valeria Told viele neue Impulse. 2015 übernahm die Stiftung unter ihrer Leitung die regionale Opernsaison und das Festival Bolzano Danza. Das Jahr leitete einen Prozess des Wachstums und der Erneuerung sowohl in künstlerischer als auch organisatorischer Hinsicht ein. Told setzte dabei stark auf eine Digitalisierung der Institution. Neben der Renovierung des Hauptsitzes zur Unterbringung neuen Personals wurde das Führungsmodell der Stiftung wurde überarbeitet und ein Dreispartensystem mit drei künstlerischen Leitungen eingeführt, die Giorgio Battistelli für die Sinfonik, Matthias Lošek für die Oper und Emanuele Masi für das Festival Bolzano Danza anvertraut wurde.
Monica Loss, deren Amtszeit drei Jahre beträgt, bedankt sich beim Verwaltungsrat der Stiftung Haydn für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und führt aus: „Die Stiftung ist lebendig, weil sie in den letzten Jahren durch viele neue Erfahrungen stark gewachsen ist; sie ist nicht nur in der Region, sondern zunehmend auch auf nationaler und internationaler Ebene anerkannt; sie ist dynamisch, weil sie sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt. Die mir anvertraute Aufgabe ist mit sehr großer Verantwortung verbunden und ich werde alles daran setzen, dieser mit vollem Einsatz bestmöglich gerecht zu werden, in dem ich auf Valeria Tolds Arbeit bauen und auf die Unterstützung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Kompetenz der Abteilungsleiter sowie die Kreativität unserer künstlerischen Leiter zählen darf“.

Monica Loss wurde in Trient geboren. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirtschaft und machte ihren Master im Management von Sozial- und Non-Profit-Unternehmen. In den vergangenen zwanzig Jahren arbeitete sie in leitenden Positionen gemeinnütziger Organisationen, die in verschiedenen Bereichen tätig waren, von der universitären Forschung, der Sozialwirtschaft bis zur Systembiologie. Vor sechs Jahren kam sie als Verwaltungsdirektorin zur Haydn Stiftung, wo sie ihr großes Interesse für die Kultur zum Beruf machte. Ihre Ausbildung umfasst u. a. die Unternehmensführung, die Personalverwaltung, das Controlling sowie die transparente Verwaltung und Korruptionsbekämpfung, mit Schwerpunkt im Bereich der gemeinnützigen Organisationen sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die Unternehmensführung.

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