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Geschlossener Kreis

Don Tullio Poli mit Bischof Muser

Bischof Ivo Muser hat Don Tullio Poli am Sonntag im Rahmen des Rorate-Gottesdienstes im Brixner Dom als Domkapitular und Kanonikus eingeführt.

Für Poli schließt sich damit ein Kreis, ist er doch 1977 in Brixen zum Priester geweiht worden und hat dann über 30 Jahre im Vatikan im Staatssekretariat gearbeitet. Mit Erreichen des Pensionsalters kehrt er jetzt in die Diözese zurück.

Zum 12. Dezember 2021 hat Bischof Muser Don Poli zum Domkapitular und Kanonikus an der Kathedrale in Brixen ernannt.

Beim Rorate-Gottesdienstes hat der Bischof den 70-jährigen Priester in diese Aufgabe eingeführt.

Nach 33 Dienstjahren im Staatssekretariat des Vatikans in Rom kehrt Don Tullio Poli jetzt nach seiner Pensionierung in die Diözese Bozen-Brixen zurück. Poli wird in seinem Ruhestand für die Seelsorge in den Pfarreien zur Verfügung stehen und dort u.a. den Beichtdienst und die geistliche Begleitung übernehmen.

Der in Brescia geborene Tullio Poli wurde 1977 in Brixen zum Priester geweiht und war anschließend als Kooperator in Bozen in der Pfarrei Regina Pacis und dann in Millandtätig. 1988 begann er seine langjährige Tätigkeit im Staatssekretariat des Vatikans: zunächst in der Abteilung für die Beziehungen zu den Staaten und seit 2005 als Direktor des Büros für den Peterspfennig.

Der Peterspfennig oder „Denarius Sancti Petri“ wird traditionell am 29. Juni – dem Fest der Heiligen Petrus und Paulus – beziehungsweise am vorausgehenden oder nachfolgenden Sonntag weltweit gesammelt. Er dient der Unterstützung des Papstes und seiner Aufgaben. Der Peterspfennig steht dem Papst zur freien Verfügung. Er kann die Mittel für die Zwecke verwenden, die er für besonders wichtig oder dringend hält.

In seiner Predigt sagte Bischof Muser zu Don Poli: „Willkommen zurück in der Diözese. Du beginnst deinen Dienst hier im Dom am dritten Adventssonntag, der „Gaudete“ heißt, also dem Sonntag der vorweihnachtlichen Freude. So möge der Herr deine Freude sein!“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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