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Wo ist Tony?

Foto: Südtiroler Sanitätsbetrieb/ Ivo Corrà

In Sachen Teilvertrag für das Personal in der Sanität kritisieren die Gewerkschaften Up, AGB/CGIL, SGBCISL und SGK/UIL den ASGB.

„Mit dem unterzeichneten zweiten Teilabkommen für das Personal des Landesgesundheitsdienstes werden erste wirtschaftliche Maßnahmen zugunsten der ArbeitnehmerInnen und Fachkräfte im Gesundheitswesen umgesetzt“.

Das schreiben die Gewerkschaften Nursing Up, AGB/CGIL, SGBCISL und SGK/UIL in einer gemeinsamen Presseaussendung.

Es handelt sich somit um ein weiterer Teilvertrag, dessen Unterzeichnung die Gehaltssituation zumindest ein wenig verbessert und damit eine grundsätzliche Anerkennung für die Bediensteten bedeutet, die seit zwei Jahren unter einem nie dagewesenen Druck stehen, so die Gewerkschaften. Es gehe um die Anerkennung und die Wertschätzung vieler Beschäftigte, dessen Arbeitsbelastung erheblich gestiegen sei und viele Beschäftigte im Gesundheitswesen leider dazu veranlasst hätten, den Beruf aufzugeben.

Fürs Personal der sanitären Berufsbilder wurden zwei neue Zulagen eingeführt, eine Erhöhung der Zulage für Nacht- und Bereitschaftsdienst, eine neue Zulage für den Hauspflegedienst und eine erste Regelung für die Zusatzleistungen.

Alle Gewerkschaften am Verhandlungstisch waren sich von Anfang an darüber im Klaren, dass dieses Teilabkommen keinen Raum für die vielen anderen Verbesserungsvorschläge von Seiten der Gewerkschaft zuließ.

„Es ist daher unverständlich, dass der Verantwortliche des ASGB, Tony Tschenett, der nicht am Verhandlungstisch anwesend war, diesen Teilvertrag ohne vorherige Ankündigung nicht unterzeichnet. Es ist leicht, keine Verantwortung zu übernehmen und andere zu kritisieren. Hätte die Mehrheit der Gewerkschaften entschieden, nicht zu unterschreiben, wie es der ASGB getan hat, hätten die betroffenen Bediensteten im Landesgesundheitsdienst weiterhin auf eine wirtschaftliche Anerkennung warten müssen. Es gibt immer Raum für Verbesserungen und die Vertragsverhandlungen werden im neuem Jahr wieder aufgenommen“, so Nursing Up, AGB/CGIL, SGBCISL und SGK/UIL abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • franz1

    Wie aus den letzten Jahren ersichtlich, dient die Gewerkschaft auch gewissermaßen als „Sprungbrett“ in die Politik und da muß jene Peson verdammt aufpassen dass hier keine „Fehler“ passieren.
    Für viele hat sich das Schleimen bereits bezahlt gemacht……..

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