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Die systemisch Beratenden

Schwierigkeiten in Chancen umwandeln: Dabei helfen Systemische Beratende. Eine Gruppe von Lehrpersonen hat jüngst eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen.

17 Lehrpersonen und eine Sozialpädagogin haben Ende November eine mehrjährige Ausbildung für Systemische Beratung abgeschlossen. Die ausgebildeten Beraterinnen und Berater werden nun an ihren jeweiligen Schulen eingesetzt, um mit Schülern, Eltern und Lehrpersonen Lösungskonzepte für verschiedenste Anliegen und Fragen auszuarbeiten.

Die 550 Stunden umfassende Ausbildung kam auf Initiative einiger Schulführungskräfte des Eisacktales und der Pädagogischen Abteilung in der Deutschen Bildungsdirektion zustande. Beginn war im März 2019.

In der Systemischen Beratung geht es darum, die Ratsuchenden als „Experten in eigener Sache“ wahrzunehmen. Damit ist gemeint, dass jeder Mensch mit Unterstützung des Beraters eigene Lösungen entwickeln kann. Gearbeitet wird dabei mit bereits vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen.

Um für diese Aufgabe gerüstet zu sein, beschäftigten sich die Absolvierenden unter anderem mit den Grundlagen systemischen Arbeitens, Methoden der Konfliktberatung, Beratungen in Entscheidungssituationen und interkulturellen Kompetenzen.

Die Ausbildungsabsolventen wurden von den drei Lehrtrainerinnen und -trainern des Instituts InterCultura München, Thomas Hegemann, Birgit Dissertori Psenner und Michael Eß, begleitet. Konzipiert und durchgeführt haben die Weiterbildung der ESF (Europäischer Sozialfonds), die Pädagogische Abteilung, die Deutsche Bildungsdirektion und das Institut InterCultura München (INCUM).

Die Zertifikatsverleihung fand kürzlich am Vinzentinum in Brixen statt.

Die Ausbildung abgeschlossen und das Diplom in Empfang genommen haben Manuela Ciuca und Manuela Unterthiner (MS M. Pacher, Brixen), Claudia Tilk und Christine Gartner (MS Oswald von Wolkenstein, Brixen), Benjamin Flora und Erich Meraner (LBS E. Hellenstainer, Brixen), Jutta Pattis (Oberschulen J.P. Fallmerayer, Brixen) Roswitha Gasser (Oberschulen J.P. Fallmerayer und Sozialwiss. Gymnasium J. Gasser, Brixen), Sonja Rienzner (Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation J. Durst, Brixen), Carmen Rainer (SSP Sterzing I), Ingrid Pichler, Ingrid Eisendle und Elisabeth Wieser (SSP Sterzing III), Michaela Pechlaner, Petra Volgger und Erika Volgger (Oberschulzentrum Sterzing), Renate Rauch (Vinzentinum, Brixen), Maria E. Schmid (Bildungsdirektion).

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • george

    Das, wozu diese „systemischen BeraterInnen“ ausgebildet worden sind, haben vor ihnen längst schon über viele Jahre hinweg die sogenannten „Gesundheitsberater“ erfolgreich gemacht, welche sich um die übergreifende (physisch-psychisch-geistige Gesundheit) an der Schule gekümmert haben. Wieso hat man nicht diese ehemalige erfolgreiche und Ausbildung und Praxiserfahrung weitergeführt? Ein neuer Typ von Besen kehrt nicht unbedingt immer besser als ein seit Jahren an Praxis bewährter.

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