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Die Schutzmauern

Im Auftrag des Landesamtes für Wildbachverbauung Ost konnten die Arbeiten im ersten Abschnitt des Sextnerbaches und der Kleinen Drau in Innichen vor der Winterpause fertiggestellt werden.

Unter Ausschöpfung des staatlichen Hilfefonds für vom Hochwasser betroffenen Gebiete wurde nach den Schäden durch das Sturmtief Vaia vom Herbst 2018 eine Finanzierung gefunden, über die bislang in der Gemeinde Innichen bereits Schutzprojekte über einen Betrag von knapp zwei Millionen Euro genehmigt wurden.

Beidseitige Uferschutzmauern an der Kleinen Drau

Die Arbeiten waren im Herbst vergangenen Jahres im Bereich der Handwerkerzone an der Kleinen Drau aufgenommen worden. Die von Martin Moser vom Landesamt für Wildbachverbauung Ost geplanten und während der Bauphase begleiteten Arbeiten sehen hier die Errichtung von beidseitigen Uferschutzmauern und eine Neugestaltung des Gewässers selbst vor. Der für die tiefgelegenen Siedlungsflächen problematische Rückstau der Drau bei hochwasserführendem Sextnerbach beschränkt sich damit in Zukunft auf die Zone innerhalb der Ufermauern.

Der für die Bevölkerung von Innichen wichtige Spazier- und Verbindungsweg entlang der Drau konnte zu einem großen Teil innerhalb der Schutzmauern belassen werden. Wo notwendig, wurden im Hochwasserfall verschließbare Zugänge errichtet. Damit ist der Zugang zu den Wasserflächen der Kleinen Drau auch in Zukunft problemlos möglich. Vor der Winterpause konnten die Arbeiten bis auf die Höhe der Matthias-Schranzhofer-Straße weitgehend abgeschlossen werden. Für das nächste Jahr ist die Weiterführung der Arbeiten bis zur Mündung des Sextnerbaches geplant.

Erhöhung der orographisch linken Uferschutzmauern am Sextnerbach

Die Arbeiten am Sextnerbach mit der Verbesserung des orografisch linken Uferschutzes erfolgten unter der Federführung von Michael Baumgartner vom Landesamt für Wildbachverbauung Ost.

Dabei wurden ausgehend von der Zimmererbrücke in Innichen die Uferschutzmauern erneuert und erhöht. Von der Brücke in der Weidachstraße wurden die orografisch linken Uferschutzmauern neu errichtet und erhöht, um die Abflusssektion zu vergrößern und eine Ausuferung zu vermeiden. Die Arbeiten rund um das Hotel Miramonti und im Bereich oberhalb der Brücke an der Weidachstraße werden im nächsten Frühjahr fortgesetzt.

Die gesamten Arbeiten wurden vom Bautrupp mit Vorarbeiter Edmund Messner durchgeführt.

Nachdem ein umfassender Schutz von Innichen auf der Grundlage des Gefahrenzonenplans von Innichen nur durch die Verwirklichung eines Bypassstollens für den Sextnerbach möglich ist, bilden diese ersten Baumaßnahmen den Auftakt für das gesamte Hochwassermanagement für Innichen, erklärt der Direktor des Landesamtes für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost Sandro Gius.

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