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Trauer um Schaller

Engelbert Schaller (Foto: Johanna Wörndle)

LH Arno Kompatscher würdigt den verstorbenen ehemaligen Personalchef der Landesverwaltung Engelbert Schaller als engagierte und prägende Südtiroler Persönlichkeit.

Am Donnerstag  ist der ehemalige, langjährige Direktor der Landesabteilung Personal, Engelbert Schaller im Alter von 73 Jahren verstorben. Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrätin Waltraud Deeg sprechen den Angehörigen im Namen der gesamten Landesregierung und der Südtiroler Landesverwaltung ihr aufrichtiges Beileid aus.

„Engelbert Schaller hat als Führungskraft des Landes stets die Interessen Südtirols vertreten, weil er ein überzeugter Verfechter unserer Autonomie und unserer autonomen Zuständigkeiten war. Dies machte den Abteilungsdirektor zu einer wertvollen und verdienten Führungspersönlichkeit unserer Landesverwaltung. Schaller hat dem Land über Jahrzehnte in loyaler und vorbildlicher Weise gedient und Spuren hinterlassen“, betont Landeshauptmann Kompatscher, in dessen derzeitigen Zuständigkeitsbereich derzeit das Personal fällt.

Als Schaller 2015 in den verdienten Ruhestand getreten ist, war Waltraud Deeg Personallandesrätin. Sie hat Schaller als kompetenten und engagierten Personaldirektor kennen und schätzen gelernt:

„Als Führungskraft und Jurist, vor allem aber als Mensch war Engelbert Schaller für mich ein wichtiger Begleiter und Ansprechpartner, der neben seiner fachlichen Expertise auch mit seiner geselligen Art glänzte. Südtirol verliert mit ihm eine prägende Persönlichkeit, der die Wahrung unserer autonomen Zuständigkeiten stets ein wichtiges Anliegen war.“

Man werde Schaller für seine Verdienste im Berufsleben, aber auch aufgrund seiner Persönlichkeit in guter und bleibender Erinnerung behalten.

Der Jurist Engelbert Schaller war von 1989 bis 2015 Direktor der Landesabteilung Personal.

Unter seiner Federführung wurde 1992 die Personalreform umgesetzt, mit der eine Neuordnung der Führungsstruktur der Südtiroler Landesverwaltung eingeführt wurde.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (8)

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  • backofen

    Er war leider gegen das Personal wenn es um Gehaltserhöhung ging wie wenn er aus eigener tasche bezahlte aber gibt ihn doch ruhe und frieden

  • saustall_kritiker

    Klar, Herr Landeshauptmann, man soll angesichts des Todes niemanden schlecht reden. Damit aber nicht auch hier das Sprichwort war wird: Es wird nirgendwo soviel gelogen wie bei Beerdigungen, sollte man bei der Wahrheit bleiben. In der Tat hat er immer gegen das Personal gearbeitet, und zwar nicht gegen alle gleich, sondern vor allem gegen die so genannten Kleinen. In der Tat: Er war immer gegen das (kleine) Personal.
    Beispielhaft ist das aufwändige Disziplinarverfahren wegen Veruntreuung einer Briefmarke, wo er der betreffenden Bediensteten einen Gehaltsabzug von 10% verordnete, was dann natürlich auf dem Rekurswege annulliert wurde. Unzählige Arbeitsstunden wurden seitens seiner Bediensteten investiert, um die diesbezüglichen Vorhaltungen zu schreiben, die Sitzungen einzuberufen und abzuhalten und die dann im Nichts endenden Beschlüsse zu verfassen.
    Sogar der Herausgeber dieser Zeitung hatte damals dazu eine ironische Kolumne geschrieben.
    Klar, man soll einen Verstorbenen in Ruhe lassen, aber jetzt so zu übertreiben, was er alles geleistet hätte, finde ich einfach maßlos übertrieben. Er möge ruhen in Frieden!

  • besserwisser

    @saustall: einfach ruhen lassen.

  • george

    Er war halt wie er war, da ist nichts weiteres darüber zu plaudern. Habe ihn seit unserer gemeinsamen Oberschulzeit gekannt. Möge er doch seinen Erdenfrieden haben.

  • robby

    Er war vieles aber sicher kein angenehmer Zeitgenosse.
    Dieses Nachgesülze finde ich peinlich.

  • criticus

    „Engelbert Schaller hat als Führungskraft des Landes stets die Interessen Südtirols vertreten, weil er ein überzeugter Verfechter unserer Autonomie und unserer autonomen Zuständigkeiten war.“

    Ja stimmt, bei den „höheren Angestellten“ saß das Geld locker und bei den „unteren Angestellten“ wurde um die „Kupfernen“ gestritten, so wie es immer von ganz „Oben“ befohlen wird.
    Was solls, er ruhe in Frieden!

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