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Angepasste GIS-Reform

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Der neue Gesetzentwurf zur GIS-Reform ist fertig. Die erste Zweitwohnung wird doch nicht von der Steuererhöhung befreit. Es gibt aber einige Änderungen gegenüber dem ersten Entwurf.

von Heinrich Schwarz

Weil es innerhalb der SVP Widerstand gab, wurde die von der Landesregierung genehmigte Reform der Gemeindeimmobiliensteuer GIS vor zwei Monaten zurückgezogen. Nach den Diskussionen in der Partei hat Landeshauptmann Arno Kompatscher den angepassten Gesetzentwurf jetzt erneut an den Landtag übermittelt.

Das Grundgerüst der GIS-Reform, die für mehr und günstigere Mietwohnungen sorgen soll, bleibt bestehen. Es gibt aber einige Anpassungen.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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Kommentare (20)

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  • bergkind

    Wia wars wenn Urlaub auf dem Bauernhof endlich einen höheren Steuersotz als die Erstwohnung kriagen tat….

  • bergkind

    oder no besser wia wars wenn die Obst und Weinbaugenossenschaften mit ihre Paläste stott 0.2% Steuersotz endlich mehr zohlen tatn wia die Erstwohnungen 0,4%….. de zohlen sogor no wianiger wia Uab 0.25%….

    • rumer

      Du hast das Grundprinzip der GIS nicht verstanden: hoch für Privat, niedrig für Produktionsbetriebe….
      UaB effektiv 0,4%, Erstwohnung effektiv 0%
      Woher nimmst du dein allumfassendes Falschwissen?

  • cherz

    Steuererhöhung für die erste Zweitwohnung? Ja irgendwie müssen wir wohl Kompatscher und Co. bezahlen!!! Wäre ja noch schöner …

  • bergkind

    Es stimmpt zwor dass die Erstwohnungen einen Freibetrog hoben, ändert ober nichts am Fakt dass über dem Freibetrog ein höherer Steuersatz gilt wia bei die Genossenschaften und UAB… schön zu wissen dass MIR ALS SÜDTIROL weitere Kinderzimmer höher besteuern wellen als die Obstgenossenschaften oder no a weiteres Zimmer UAB…..

    • rumer

      @bergkind
      warum erwähnst du nur UaB und Obstgenossenschaften?
      Alle Industrie und Handwerksbetriebe haben nur 0,2%.
      Hat dir ein Bauer die Frau ausgespannt?

      • diplomat

        Eine Besserung ist in Sicht war nicht was die GIS betrifft, sondern die IRPEF. In der Manovra 2022 will Draghi die Besteuerung der Landwirtschaft dem restlichen EU anpassen, heißt dass nicht mehr der Katasterwert sondern der effektive Ertrag sprich Obst- oder Milchlieferungen abzüglich der Spesen natürlich, als IREP Grundlage hergenommen wird. Mal hoffen, dass ihm die Mafia Großgrundbesitzer im restlichen Italien keine Strich durch die Rechnung machen.

      • ultnerbaer

        Sorry, aber Industrie und Handwerksbetriebe haben nicht 0,2 % sondern 0,56 %. Die landwirtschaftlichen Genossenschaften und auch die Wohnungen der Mitarbeiter (Klauber) sind mit 0,2% und die landwirtschaftlichen Gebäude der Bauern (Stall, Scheune, Lager, Geräteschuppen etc.) sind vollständig befreit. Wenn dann sollten alle gleich gestellt werden:
        Erstwohnung 0,4% mit Freibeträgen
        Alle Wirtschaftsgebäude (Hotel, Handwerk, Industrie, Büro, Geschäfte, Landwirtschaft, UaB, etc) 0,56%
        Zweitwohnungen was auch immer
        Denn wo ist der Unterschied zwischen einem Handwerker und einem Bauern oder einer Mila und einem Industriebetrieb?

        • bergkind

          @ultnerbaer
          Der Unterschied ist vlt dass der Bauer (Ausnahme Bergbauern) mehr verdient als der Handwerker und die Mila, Obstgenossenschaften usw mehr als ein Industriebetrieb…. haha kranke welt…

          • ultnerbaer

            Ich gönne jedem, dass er Geld verdient. Wenn jemand viel verdient, dann soll er viel zahlen und wenn er nochts verdient, dann fallen auch keine Steuern an. Aber die Steuern auf einen fiktiven, praktisch inexistenten Katastwrertrag und massive Gis Erleichterungen für einzelne Kategorien geht einfach gar nicht.

          • rumer

            @bergkind
            Genossenschaften machen keine oder nur wenig Gewinn….hast du schon mal eine Bilanz angesehen? Sinn und Zweck der Genossenschaften ist es, die “ Gewinne“ an die Genossen zu geben. Genossenschaften verdienen somit weniger als die Industrie! Schau dir mal die Bilanz der Alperia an…..und wieviel die Steuern zahlen.
            80% der Südtiroler Bauern verdienen weniger als zum Leben notwendig…..wo siehst du die vielen Bauern, die mehr als der Handwerker verdienen?

      • bergkind

        @Rumer
        Haha du bist immer noch eine Antwort schuldig warum du lt eigenen Angaben 2 Mio in Stall/Stadel/Maschien investiert hast… und gleichzeitig jammerst es bleibt nichts übrig….
        Fehlt dir an wirtschaflichem Sachverstand oder wo ist das Problem??
        Ps Das Haus mit den 5 Ferienwohnungen UAB um 2 Millionen musst du dann natürlich auch noch bauen….

    • ostern

      @bergkind
      Mit den Rumer zu diskutieren ist sinnlos.
      Seine Scheuklappen sind seitlich und auch
      vorne geschlossen. Denke , er ist ein armer
      Südtiroler Bauer!!!

  • exodus

    Eine Zweitwohnung ist für mich schon ein Luxus, wie viele haben eine Erstwohnung? Gis 0,2% auf Zimmervermietung und Ferien am Bauernhof etc. finde ich ungerecht! Ich muss für meine Erstwohnung 0,4% Gis bezahlen, die ich alleine bewohne, das finde ich auch nicht gerecht…..aber was solls, es könnte auch anders sein.

  • diplomat

    Eine Besserung ist in Sicht war nicht was die GIS betrifft, sondern die IRPEF. In der Manovra 2022 will Draghi die Besteuerung der Landwirtschaft dem restlichen EU anpassen, heißt dass nicht mehr der Katasterwert sondern der effektive Ertrag sprich Obst- oder Milchlieferungen abzüglich der Spesen natürlich, als IREP Grundlage hergenommen wird. Mal hoffen, dass ihm die Maf** Großgrundbesitzer im restlichen Italien keine Strich durch die Rechnung machen.

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