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„Zu viele Lkw“

Der Abgeordnete Peter Faistauer fordert den Landesregierung auf, sich für ein Lkw-Ausfahrverbot auf die SS 12 und den angrenzenden Gemeindestraßen einzusetzen. 

Alljährlich passieren ca. 2,5 Millionen Lkws den Brenner. Der Abgeordnete Peter Faistnauer, Landtagsfraktion Perspektiven Für Südtirol, bringt seine Vorschläge für  ein modernes Lkw-Parkplatzmanagement auf der Brennerautobahn A22 verbunden mit beschränkter Lkw-Ausfahrt zur Parkplatzsuche im Dezember im Landtag ein.

Er stellt sowohl die Autobahngesellschaft A22 als auch die Landesregierung als Mitaktionär und Mitbetreiber in ihre Verantwortung.

Bedingt durch Einschränkungen der Lkw-Fahrzeiten an Feiertagen und Wochenenden kommt es häufig zu extremen  Lkw-Verkehrsbelastungen  im Raum Wipptal.

Teilweise reicht der Lkw-Stau vom Brenner bis nach Bozen, so Faistnauer.

„Der von der A22 betriebene Sadobre-Parkplatz ist meist überfüllt, zahlreiche Lkws stehen sogar auf den Nothaltestellen der A22 oder müssen von der Autobahn abfahren und parken entlang der SS 12, in Handwerkerzonen, auf privaten Grundstücken. Die Lkw-Fahrer, hinterlassen notgedrungen Müll und Fäkalien, wodurch untragbare hygienische Zustände entstehen. Dies stellt ein unverantwortlich hohes verkehrstechnisches und gesundheitliches Gefahrenpotential für die lokale Bevölkerung dar.“

Bei jährlichen Gewinnausschüttungen in Millionenhöhe, dürfte man sich von Seiten der Betreiber – unabhängig von Diskussionen um die Konzessionsverlängerung – konkrete Lösungen für diese Probleme erwarten. Die Autobahngesellschaft A22 müsste in eigenem und im Interesse der Bevölkerung ein Vielfaches mehr an Engagement zeigen und entsprechende Investitionsmittel vorsehen, so Faistnauer

Er fordert den Landesregierung auf, die Autobahngesellschaft A22 zu einem wirkungsvollen Parkplatzmanagement zu verpflichten, sowie sich für ein LKW-Ausfahrverbot auf die SS 12 und den angrenzenden Gemeindestraßen einzusetzen.

“Im Wipptal darf keine neue Struktur geschaffen werden. Die Lkw-Park- und Stausituation würde sich erheblich verbessern, wenn Parkmöglichkeiten mit ausreichend Stellplätze und entsprechenden hygienischen Infrastrukturen entlang der gesamten Strecke der A22 zwischen Modena und Brenner auf mehrere Plätze aufgeteilt wären. Dies würde die Last, welche speziell auf den Raum Wipptal drückt, gerechter verteilen und gleichzeitig den Druck auf die Bevölkerung und die Umwelt reduzieren.”, fordert der Abgeordnete Peter Faistnauer.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (3)

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  • alsobi

    Um Himmels Willen Team K. seit Wochen seid ihr mit alles und allem auf Kuschelkurs. Haben sie euch nun auch den letzen Zahn gezogen?

  • enfo

    Sehr geehrter Herr Faistenauer, alleine schon durch ihre privaten Machenschaften sind sie moralisch total unqualifiziert die Interessen der Südtiroler Bevölkerung zu vertreten. Kassiern sie einfach für ihre Legislaturperioden ab und zeigen ein wenig Anstand und ziehen sie sich zurück.

    • ronvale

      Wenn der Falsche das Richtige sagt, wird es deshalb nicht falsch.

      Wer ist denn ihrer Meinung nach moralisch derart erhaben und ohne Fehl und Tadel, dass er oder sie sich zu einem Thema äussern dürfen?

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