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„Haus Nummer 6“

Andreas Hapkemeyer (Foto: Seehauser)

Andreas Hapkemeyer stellt in der Tessmann Bibliothek sein Buch „Haus Nummer 6“ vor.

In Haus Nummer 6 begleiten Kurztexte Zeichnungen architektonischer Innen- und Außenräume. Die Texte sind Fragmente einer hundertjährigen Familiengeschichte, allesamt Aussagen der Bewohner eines in Bozen gelegenen Hauses: Haus Nr. 6. In den Zeichnungen und Texten durchdringen einander Vergangenheit und Gegenwart, privater und öffentlicher Raum, kleine und große Geschichte.
Andreas Hapkemeyer hat in „Haus Nummer 6“ gefundene Sätze, die von Beziehungen, Kunst, Krankheit, Religion und Politik handeln, übernommen und sprachlich verdichtet. Die Seiten des Buches sind durchscheinend, um das Pausverfahren, mit dem die Zeichnungen nach digitalen Fotos hergestellt wurden, sichtbar zu machen. Die Überlagerungen lassen neue, zufällige Zeichnungen entstehen.

Friedrich W. Block, Kurator, Literaturwissenschaftler und Autor führt als ausgewiesener Kenner experimenteller und digitaler Poesie in Andreas Hapkemeyers Buch „Haus Nummer 6“ ein. Das Buch ist im Herbst 2021 bei Ritter Klagenfurt erschienen, einem auf experimentelle Literatur spezialisierten Verlag. Block geht in seiner Darstellung von der Entwicklung visueller Poesie seit den 1950er Jahren aus. Hier sieht er die Wurzeln von Hapkemeyers Buch, dessen gezeichnete Bilder und Texte auf digitalen Vorlagen basieren. Der Einführung folgt ein Gespräch mit Andreas Hapkemeyer.

Termin: 25. November um 20.00 Uhr in der Tessmann Bibliothek, Bozen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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