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„Erschreckende Zahlen“

Das Online-Meeting am Montag mit den Mitgliedern nutzte der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV), um erneut einen Appell zur Kontrolle des 3-G-Nachweises in den Gastbetrieben und zur Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen zu richten.

Mit dem Green Pass habe die Politik ein Instrument zur Verfügung gestellt, damit eine erneute Einschränkung der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten verhindert werden kann. „Alle sind nun aufgerufen, die Schutzmaßnahmen ernst zu nehmen und vor allem den Kontrollpflichten in den Betrieben und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachzukommen. Nur so wird es gelingen, dass unsere Betriebe ihre Tätigkeit nicht erneut einschränken müssen“, sagte HGV-Präsident Manfred Pinzger.

Gleichzeitig betonte er auch, dass nicht alles auf den Schultern der Gastbetriebe ausgetragen werden kann. Dass die Infektionszahlen in Südtirol wieder sinken, hängt vom Verantwortungsbewusstsein der gesamten Bevölkerung ab.

Am Online-Meeting nahmen auch die Landesräte Arnold Schuler und Thomas Widmann teil.

Schuler unterstrich dabei erneut die Notwendigkeit, den Green Pass in den Betrieben zu kontrollieren. Wenige Wochen vor Beginn der Wintersaison ist die Infektionsrate alles andere als förderlich für den Start einer sicheren Wintersaison. „Wir stehen vor der Wintersaison und wir müssen jetzt alles dafür tun, dass die Situation unter Kontrolle gebracht wird. Jeder ist jetzt aufgerufen, sein Möglichstes zu tun“, unterstrich Schuler.

Gesundheitslandesrat Thomas Widmann ging auf die aktuelle Situation in den Krankenhäusern in Südtirol ein und zeichnete ein düsteres Bild über das Infektionsgeschehen in Südtirol. „Wir haben erschreckende Zahlen. Alle müssen ihren Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus leisten, ansonsten sind erneute Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivitäten nicht zu verhindern“, sagte Widmann. Südtirol dürfe keine Zeit mehr verlieren. Seitens der Landesregierung werde aber alles unternommen, um eine wirtschaftliche Katastrophe zu verhindern. Sowohl Pinzger als auch die Landesräte Schuler und Widmann riefen zur Corona-Schutzimpfung und zur strikten Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen auf. Am Online-Meeting haben rund 500 Mitgliedsbetriebe teilgenommen

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • hallihallo

    es wird immer daraufhingewiesen, daß in den gaststätten die green-pässe kontrolliert werden sollen. ist ja richtig, aber wieso ruft niemand auf, endlich in den handwerksbetrieben richtig zu kontrollieren?

  • paul1

    Es wäre auch einmal höchste Zeit auch die Bauerngastätten und Törggelelokale zu kontrollieren, alles überfüllt mit unzähligen Personen ohne Green Pass.

  • cosifantutte

    Und wie sieht es mit dem Virus bei den UAB Betrieben aus? Oder sind die alle immun, da die Bäuerinnen „eh an der frischen Bergluft sind“? UAB Betriebe brauchen ja auch keine Registrierkassen, da man auf den Höfen bekanntlich „von der Außenwelt abgeschnitten“ ist.

  • amarillo

    Mindestens die Hälfte der Gaststätten kontrolliert ünerhaupt nicht!!!! In den Städten und in den Dörfern fast überhaupt nicht. Das interessiert keinen, und dann wundern wir uns wenn wir wieder mit Einschränkungen leben müssen. Und bitte nicht die Ausrede, wir sind nicht befugt , anderswo wie in den ital. Provinzen funktioniert es auch.

  • snakeplisskien

    Hierzu gibt es zu sagen, dass ich in der Gastronomie nur einmal kontrolliert worden bin, allerdings im Trentino. Beim Törggelen in Südtirol wurde hingegen jeder peinlichst kontrolliert.

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