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Wo fängt Mobbing an?

Michael Reiner (Foto: Zemmer)

Die Jugendleitung des Südtiroler Schützenbundes organisierte am Samstag einen Infonachmittag zum Thema „Cybermobbing – wo fängt es an und was kann man dagegen tun“.

Einige Jungschützenbetreuer und Jugendliche des Schützenbundes sowie interessierte Eltern von Jungschützen und Jungmarketenderinnen nahmen an diesem Seminar teil, das im Schützenheim von Lana abgehalten wurde. Außerdem bestand die Möglichkeit sich über das Internet zuzuschalten.

Als Referent konnte Michael Reiner von „YOUNG & DIRECT“ gewonnen werden, welcher bereits in Schulen und Jugendgruppen Kinder und Jugendliche zu diesem Thema aufklärt, sie sensibilisiert und weiterhilft.

Zuerst wurde der Begriff Cybermobbing erläutert und die Ursachen und Folgen für Opfer und Täter aufgezeigt. Anschließend gab es eine Diskussion in der Gruppe, wie man Fällen von Cybermobbing entgegenwirken kann und Jugendliche mehr im Umgang mit dem World Wide Web sensibilisiert. Die Hemmschwelle ist aufgrund der Anonymität im Internet äußerst gering und lässt junge Leute auch schnell ohne böse Absichten zum Täter werden. Für die Opfer ist es eine Qual und führt im Extremfall zur sozialen Isolierung und sogar zum Suizid.

„In Südtirol können sich Betroffene an verschiedene Anlaufstellen, wie Young & Direct und die Postpolizei, wenden. Man sollte die Augen davor nicht verschließen, sondern helfen und informieren“, betont Major Kuno Huber, Jugendreferent im Südtiroler Schützenbund.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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