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„Ein wahrer Poet auf den Tasten“

Inon Barnatan: Gefeiert für seine poetische Sensibilität, seine musikalische Intelligenz und seine vollendete Kunstfertigkeit. (Foto: Marco Borgreve)

Inon Barnatan, „einer der am meisten bewunderten Pianisten seiner Generation“ , ist am Sonntag bei Musik Meran und am Montag beim Konzertverein Bozen zu Gast. Auf dem Programm stehen Werke von Schubert und Sergei Rachmaninoff.

Inon Barnatan, „einer der am meisten bewunderten Pianisten seiner Generation“ (New York Times), wird für seine poetische Sensibilität, seine musikalische Intelligenz und seine vollendete Kunstfertigkeit gefeiert. Er wird von Kritikern als „wahrer Poet auf den Tasten“ bezeichnet. Barnatan tritt regelmäßig als Solist mit vielen der weltweit führenden Orchester und Dirigenten auf. 2014 wurde er für drei Spielsaisonen zum ersten „Artist-in-Association“ der New Yorker Philharmoniker ernannt.

In der Saison 2019/20, also vor der Pandemie, spielte Inon mit den Sinfonieorchestern von Minnesota, Dresden, Barcelona, Stockholm, Ottawa, Innsbruck, Teneriffa und Los Angeles, stellte Beethovens legendäres Konzert von 1808 mit dem Cincinnati Symphony Orchestra nach und beendete die Aufnahme der gesamten Beethoven-Klavierkonzerte, welche er mit Alan Gilbert und der Academy of St. Martin in the Fields für Pentatone eingespielt hat. Als auf Grund der Pandemie keine Auftritte mehr möglich waren, nahm Barnatan Konzertfilme auf und streamte Auftritte mit zahlreichen Orchestern, darunter den Sinfonieorchestern von Boston, Pittsburgh, Atlanta, Detroit, New Jersey und San Diego, dirigierte vom Klavier aus Mozart- und Beethoven-Konzerte mit dem Seattle Symphony Orchestra, spielte die US-Premiere des Klavierkonzerts von Matthias Pintscher mit dem New World Symphony und gab zahlreiche Liederabende und Kammermusikkonzerte online.

Barnatan ist ein leidenschaftlicher Verfechter zeitgenössischer Musik und hat viele Auftragswerke – darunter Werke von Thomas Adès, Sebastian Currier, Avner Dorman, und Andrew Norman – uraufgeführt. In der kommenden Saison kehrt er zum Chicago Symphony Orchestra und zum London Philharmonic Orchestra zurück, gibt sein Debüt beim Liverpool Philharmonic Orchestra und beim Montreal Symphony Orchestra und veröffentlicht bei Pentatone sein Album „Time-Traveler Suite“, ein Programm, in dem barocke Sätze von Bach, Händel, Rameau und Couperin mit Sätzen von Ravel, Ligeti, Barber und Thomas Adès zu einer einzigartigen, vom Barock inspirierten Suite verschmelzen, die in Brahms‘ Variationen über ein Thema von Händel gipfelt.

Bei Musik Meran und beim Konzertverein Bozen spielt er die A-Dur Sonate D. 959 von Franz Schubert und die Symphonischen Tänze von Sergei Rachmaninoff in der eigenen Transkription für Klavier.

Termine: 14. November um 17.00 Uhr im Kursaal Meran (Musik Meran) und am Montag 15. November um 19.30 Uhr im Konservatorium Bozen (Konzertverein Bozen)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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