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Copil im Viertelfinale

Marius Copil (Foto: Strimmer)

Copil in Gröden erstmals im Viertelfinale – Siege auch für Cressy, Sachko und Peniston.

Marius Copil hat beim Sparkasse Challenger Val Gardena Südtirol zum ersten Mal das Viertelfinale erreicht.

Der Rumäne, der im Jänner 2019 die Nummer 56 der Weltrangliste war, setzte sich am Donnerstag im ersten Match des Tages in der Tennishalle von St. Ulrich gegen den letzten im Turnier verbliebenen Qualifikanten Nerman Fatic aus Bosnien-Herzegowina durch.

Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang, den Copil mit 7:1 im Tiebreak gewann, setzte sich der Rumäne im zweiten Satz ab. Er gewann 12 der letzten 13 Punkte und siegte mit 7:6 (1), 6:2.

Copil trifft im Viertelfinale am Freitag im ersten Match des Tages um 11 Uhr auf den an Nummer 2 gesetzten US-Amerikaner Maxime Cressy. Die Nummer 128 der Welt, die letzte Woche in Eckental das erste Challenger-Finale der Saison erreicht hatte, bezwang heute Roberto Quiroz aus Ecuador mit 7:6 (3), 6:4.

Cressy feierte seinen sechsten Sieg im siebten Match in den letzten zwei Wochen, nutzte nach dem umkämpften ersten Satz den einzigen Breakball im ersten Game des zweiten Satzes. Er wehrte dann bei 15:40 zwei Bälle zum Re- Break ab und zog nach 1:28 Stunden in das Viertelfinale ein.

Auch Vitaliy Sachko aus der Ukraine setzte seinen Siegeszug in Gröden fort.

Einen Tag nach seinem überraschenden Sieg über Fernando Verdasco gewann
der 24-Jährige auch gegen den Kroaten Borna Gojo mit 6:2, 6:4. In den ersten
drei Aufschlaggames beging Gogo schon sechs Doppelfehler. Nach dem 2:2
Sparkasse Challenger Val Gardena Südtirol – Ortisei – 0471797275 – gewann Sachko sechs Games in Folge und ließ sich nach dem 2:0 im zweiten Satz den Sieg nicht mehr nehmen. Nach 66 Minuten verwandelte er den zweiten Matchball zum Sieg.

Sachko spielt im Viertelfinale gegen einen Gröden-Spezialisten. Mirza Basic aus Bosnien-Herzegowina steht beim wichtigsten Tennisturnier Südtirols zum vierten Mal im Viertelfinale. 2014 unterlag er dem späteren Finalisten Matthias Bachinger, 2015 und 2016 jeweils gegen den späteren Sieger Ricardas Berankis bzw. Stefano Napolitano.

Im letzten Achtelfinale am Donnerstag schied der an Nummer 7 gesetzte Schweizer Marc-Andrea Huesler aus. Er musste sich Ryan Peniston in wie Sätzen geschlagen geben. Der Brite siegte einen Tag nach seinem 26. Geburtstag zum zweiten Mal in Folge nach Teneriffa vor einer Woche in das Viertelfinale bei einem Challenger-Turnier ein. In einem unterhaltsamen Match mit 23 Breakbällen (13 für Peniston, neun für Huesler) konnte der Schweizer im ersten Satz bei 5:3 vier Breakbälle und damit vier Satzbälle nicht nutzen. Huesler lag auch 5:4, 30:0 vorne, kassierte aber das Break zum 5:5.

Der Tiebreak ging mit 7:1 an den Engländer. Huesler führte auch im zweiten Satz 2:0, aber Peniston schaffte das 2:2 und breakte zum entscheidenden 4:3. Im Viertelfinale wartet am Freitag eine schwere Aufgabe gegen den großen Turnierfavoriten Oscar Otte aus Deutschland. Im zweiten Match des Tages spielt Federico Gaio, der letzte im Feld verbliebene Italiener gegen den jungen Briten Jack Draper. Der hat in der ersten Runde in Wimbledon dem großen Novak Djokovic einen Satz abgenommen.

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