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„Die Schulen offen halten“

LR Achammer mit Minister Faßmann (Foto: lpa)

Bei seinem Besuch in Wien hat Landesrat Philipp Achammer Bildungsminister Heinz Faßmann getroffen, mit dem er sich über die Auswirkungen durch Corona auf den Bildungsbereich ausgetauscht hat.

Grundsätzlich zufrieden zeigten sich Landesrat Achammer und Bildungsminister Faßmann in ihrer Zwischenbilanz zur Corona-Lage an den Schulen und der Testbereitschaft bei den Schülerinnen und Schülern.

Beide Bildungspolitiker sind der Auffassung, dass es weiterhin erklärtes Ziel sein müsse, Schulen offen und sicher zu halten.

Um das zu ermöglichen, müsse einerseits an Schulen getestet, andererseits die Bereitschaft einer Impfung bei der Bevölkerung insgesamt erhöht werden. „Wir werden das freiwillige Testprogramm an Südtirols Schulen bis zu den Weihnachtsferien verlängern“, kündigt Landesrat Achammer an.

Die Erfahrungswerte rund um die Test-Screenings an Schulen zeigten, dass die Testungen ein „entscheidendes Instrument“ seien, um das Infektionsgeschehen an Schulen unter Kontrolle zu halten und Präsenzunterricht zu ermöglichen, waren sich Landesrat Achammer und Bildungsminister Faßmann einig. In diesem Zusammenhang tauschten sich die beiden Politiker auch über die Abmeldungen von Kindern und Jugendlichen vom Schulunterricht aufgrund der vorherrschenden Corona-Maßnahmen an den Schulen aus.

Auch die Anerkennung weiterer in Österreich erworbener Studientitel und die hierfür anstehenden Verhandlungen mit Rom wurden beim Treffen angesprochen. In diesem Kontext kam das 70-jährige Jubiläum zum Bestehen des Kulturabkommens zwischen Österreich und Italien, das 2022 ansteht, zur Sprache. „Auf entsprechendem Kulturabkommen basiert auch der Notenwechsel“, erinnert Landesrat Achammer.

„Dass absolvierte Studien in Europa, insbesondere aber jene in Österreich, in Südtirol automatisch anerkannt werden, ist für Südtirols Studierende entscheidend, um nach erfolgreichem Studium im Ausland als Jungakademiker innerhalb des Südtiroler Arbeitsmarkts Fuß zu fassen.“ Die Grundlage für den Notenwechsel geht bekanntlich auf den Pariser Vertrag zurück und auf das Kulturabkommen zwischen Österreich und Italien von 1952.

Im Anschluss an das Treffen betonte Landesrat Achammer, dass Südtirol traditionell eng mit Österreich verbunden sei, es bestehe ein guter Austausch sowie eine gute Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen. „Gerade in diesen außerordentlichen Zeiten ist der bilaterale Dialog besonders wichtig, aber auch für beide Seiten impulsgebend, zumal wir ähnliche Ansätze verfolgen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (6)

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  • kirke

    Ach, AchHammer hat in Wien neue Befehle empfangen.
    Wie geht es denn seinem Freund Kurz? Der hat ja auf Kosten der Steuerzahler die Berichterstattung von Zeitungen gekauft.
    Das währe in Südtirol niemals möglich, gell liebe TZ Journalisten?

  • batman

    „Bildungspolitiker“

    Das möchte ich auch werden! Wo gibt es die Ausbildung dafür?

  • giuseppebordello

    “Die Schulen offen halten”

    Auch diese Aussage ist gleich viel wert wie der Ehespruch “Bis dass der Tod uns scheidet”

    Und nochmal vorweg, mir tun die Kinder leid, denen man dieses unnützen Maske tragen aufhalst!

    Die Menschheit, in erster Linie die Kinder, bekommt mit dieser unnützen Maske auf dem Gesicht irgendwann noch einen bleibenden Sprachfehler! Kann mich erinnern als ich ein Kind war. Da hieß es, beim Reden muss man die Hände vom Mund wegnehmen, damit man sich klar ausdrücken kann. Verständlich! Aber das gibt heute nicht mehr. Und heute laufen die Leute mit Masken durch die Gegend, und die hörigen Schafe auch noch richtig motiviert! Gleich werdet ihr mit dem vierten Virusbekämpfungsmittel behandelt. Freut euch drauf, ihr “Kürbisköpfe”, es,ist schon in den Startlöchern. Wie krank ist die Welt doch geworden!

  • giuseppebordello

    „Die Schulen offen halten“ – Den Tabakkonsum aufrechterhalten

    Mich würde im Übrigen mal interessieren, wieviel von den angeblich Corona Toten zu Lebzeiten geraucht haben, denn laut WHO sterben jedes Jahr acht Millionen Menschen an den Folgen von Tabakkonsum!

    https://www.tagesschau.de/ausland/rauchen-tod-who-101.html

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