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„Wir waren das Klatschvolk“

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Die Grüne Brigitte Foppa beschwert sich darüber, dass die Landeshauptleute beim Abendessen anlässlich des Dreierlandtags-Jubiläums zu viel geplappert hätten.

Bei der gestrigen Sitzung der Fraktionssprecher wurde vereinbart, dass ab der kommenden Sitzungswoche keine Videokonferenzen mehr stattfinden werden. Alle Abgeordneten müssen gemäß der nationalen Gesetzeslage mit dem Grünen Pass am Arbeitsplatz im Plenarsaal erscheinen.

Die Grüne Brigitte Foppa beschwerte sich darüber, dass die Landeshauptleute Arno Kompatscher, Günther Platter und Maurizio Fugatti beim Galaessen anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Dreierlandtags in Alpbach zu lange Reden gehalten hätten. „Wir mussten als Klatschvolk für die Landeshauptmänner herhalten. Der Dreierlandtag ist der Ort der Parlamente und wenn schon ihrer Präsident:innen“, sagte die Grüne.

Im Durchschnitt sprachen Kompatscher und Co. jeweils eine Viertelstunde. Erst im Anschluss wurde das feierliche Abendessen eröffnet.

Mitorganisator Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit) rechtfertigte die Entscheidung damit, dass die Landeshauptleute ihre Reden ansonsten während der Plenarsitzung gehalten hätten, wodurch sie die volle Aufmerksamkeit der Presse erhalten hätten und wertvolle Zeit für die Behandlung der Beschlussanträge verlorengegangen wäre. (mat)

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