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„Gegen die Anarchie“

Der ASGB ruft die Bediensteten im Transportsektor auf, sich den Green Pass zu besorgen und nicht einfach der Arbeit fernzubleiben.

Der Sekretär der Fachgewerkschaft Transport und Verkehr (GTV) im Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB), Hans Joachim Dalsass, fordert alle Akteure im öffentlichen Personennahverkehr auf, sich den grünen Pass zu besorgen und ihren Dienst zu versehen, denn diese unsolidarische Haltung wirkt sich letzten Endes massiv auf jene aus, die im Besitz des Grünen Passes sind und täglich ihren Dienst antreten.

Der Frust auf die Regierung und die Sturheit Einzelner dürften nicht Anlass dafür sein, dass all jene, die regulär ihrer Arbeitstätigkeit nachgehen, weder Urlaub nehmen noch die zustehenden Ruhetage beanspruchen können.

In den letzten Tagen sei es vermehrt zu Anrufen und persönlichen Aussprachen mit Angestellten im öffentlichen Nahverkehr gekommen, die sich mit der Bitte an den ASGB wenden, im Betrieb vorzusprechen, weil ihnen Urlaubsanfragen oder Ruhetage einfach gestrichen werden.

„Ich fordere hier die Bediensteten im Transportsektor insgesamt und besonders im Personennahverkehr auf den Kollegen gegenüber Solidarität zu erweisen, denn es kann nicht sein, dass es eine ganz klare Streikregelung gibt, die vorsieht, dass Mindestdienste garantiert werden müssen, aber mit dieser Green-Pass-Regelung totale Anarchie herrscht und je nach Gutdünken und Lust entschieden wird zu arbeiten oder ganze 24 Stunden der Arbeit fern zu bleiben“, so Dalsass.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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