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Start-ups treffen Start-ups

Bei Grillwürstchen und Kartoffelsalat trafen sich am Nachmittag des 15. Oktober junge Südtirolerinnen und Südtiroler, die vor Kurzem ihr eigenes Unternehmen gegründet haben.

Der Founders BBQ wurde vom tba network („tyrolean business angel network“) organisiert, das die rund 30 Start-upper zum gemeinsamen Netzwerken eingeladen hatte.

Innovativ, kreativ und mutig sind Südtirols Start-up-Unternehmen. Sie sind es nämlich, die jahrelang an ihrer Idee tüfteln, viel Herzblut und enormes Engagement einbringen, um dann damit auch erfolgreich zu sein. Eine gute Idee alleine aber reicht nicht aus, um sich auf dem Markt zu positionieren – oder dort gar langfristig erfolgreich zu bestehen.

Leidenschaft und Überzeugung bringen die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer meist selbst mit, es braucht aber noch zwei weitere wesentliche Zutaten, um mit der eigenen Idee auch Erfolg zu haben: finanzielle Mittel und ein gutes Netzwerk.

Genau dabei kommt das tba network ins Spiel:

Vor drei Jahren wurde der Investoren-Verein von Harald Oberrauch (Inhaber der Unternehmen Durst Group und Alupress AG), Alex Pichler (Inhaber der Firma Delmo) und Gert Gremes (Gründer der Gremes-Holding) gegründet.

Es soll jungen Geschäftsleuten dabei helfen, die ersten unternehmerischen Schritte zu tun. Der Verein besteht aus über 20 Mitgliedern, allesamt selbst innovationsgetriebene Unternehmer mit einem großen Erfahrungsschatz. „Gründer können sich bei uns bewerben, ihre Idee präsentieren und potenziell einen oder mehrere Investoren unter unseren Mitgliedern finden – wobei wir als „Business Angels“ die Start-ups stets auch mit unserem unternehmerischen Knowhow und nützlichen Kontakten unterstützen“, erklärt die Geschäftsführerin des tba network, Eva Ogriseg.

Hürden gemeinsam überwinden.

Sie war es auch, die, gemeinsam mit den Initiatoren des tba network, das erste Gründer-Barbecue auf die Beine stellte.

In Brixen trafen sich rund 30 Unternehmerinnen und Unternehmer auf dem Betriebsgelände der Durst Group zu Würstchen, Salat und Grillgemüse – dabei kam es zu einem informativen Austausch in lockerer Atmosphäre.

„Dieses Treffen soll den Neo-Unternehmern eine Plattform bieten, um sich untereinander kennenzulernen und auszutauschen“, sagt Harald Oberrauch. Es gibt nämlich zahlreiche Hürden, die die jungen Gründer zu Beginn ihrer wirtschaftlichen Karriere überwinden müssen – sie gehen von der Personalsuche über Bürokratie bis hin zu finanziellen und technischen Schwierigkeiten. „Es sind aber nicht immer nur die Investoren, die den Gründern weiterhelfen können, sie können auch voneinander lernen und kollektiv agieren“, ist Alex Pichler überzeugt.
Pressemitteilung Brixen, am 16. Oktober 2021

Durchhalten ist die Devise.

In Brixen mit von der Partie waren junge Unternehmen aus ganz Südtirol: Das Unternehmen „rentmas“ beispielsweise, das eine Plattform zum Verleih von Baumaschinen kreiert hat, die Gründer von Bringz, die einen Lieferservice für Lebensmittel ins Leben gerufen haben, oder beispielsweise auch die Kultivan-Küche, die Komfort beim Kochen auf Campingplätzen bietet – und noch viele mehr.

Mit auf den Nachhauseweg nahmen die Neo-Gründer nicht nur die neu gesammelten Kontakte, um ihr berufliches Netzwerk zu erweitern, sondern auch Tipps von Alex Pichler und Harald Oberrauch, die selbst auf eine langjährige unternehmerische Tätigkeit blicken.

„Es ist wichtig lern- und kritikfähig zu sein, denn meist ist es nicht der erste Prototyp, der zum Erfolg führt. Nur durch gemeinsame und langfristige Weiterentwicklung schafft es eine Idee auch nachhaltig am Markt zu bestehen“, davon ist Harald Oberrauch überzeugt. „Durchhalten ist die Devise, nicht nur bei der Entwicklung selbst, sondern insbesondere bei der Suche nach Investoren“, weiß auch Alex Pichler. Dabei sei nicht nur die Geschäftsidee allein entscheidend, sondern eben auch ein großes Netzwerk.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • treter

    Start ups, stakeholder, CEO, deja-viu usw, usw…..
    Mir gehen diese ganzen „hochmodernen“ Bezeichnungen ehrlich gesagt langsam auf den Sack!! Kann man nicht allgemein verständliche deutsche Begriffe verwenden!

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