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Die Kuenzer-Tour

Um das Gemeindeentwicklungsprogramm vorzustellen, besucht Landesrätin Hochgruber Kuenzer in den nächsten Monaten 73 Südtiroler Gemeinden. Start ist heute Abend in Villnöss.

Von A wie Aldein bis W wie Wolkenstein in Gröden:

In vorerst 73 Gemeinden in ganz Südtirol wird Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer in den kommenden Monaten im Gemeinderat die „7 Schritte zum Gemeindeentwicklungsprogramm“ präsentieren. Der Auftakt für die Tour fällt am heutigen Dienstag Abend (12. Oktober) in der Gemeinde Villnöss

Ziel der Treffen ist es, die Gemeinden bei der erfolgreichen Ausarbeitung des neuen Planungsinstruments zu unterstützen. In einer Sitzung des Gemeinderates wird den Mitgliedern eine mögliche Form der Erstellung des Gemeindeentwicklungsprogrammes vorgestellt. Denn dem Gemeinderat steht in diesem Prozess eine bedeutende Rolle zu.

Fokus auf Gemeindeentwicklung

„Die Herausforderung lautet, sich mit dem Ist-Zustand der Gemeinde auseinanderzusetzen und Perspektiven für die Entwicklung der Gemeinde über einen mehrjährigen Zeitraum aufzuzeigen“, unterstreicht Landesrätin Hochgruber Kuenzer. Im Zuge der Ausarbeitung des Programms seien verschiedene gemeinschaftliche und sozial-ökonomische Themen wie LandschaftMobilität und ErreichbarkeitTourismus oder Leerstand in der Gemeinde zu diskutieren.

„Die Gemeinde wird wichtige mittel- und langfristige strategische Entscheidungen für ihre Bürgerinnen und Bürger treffen, die konkrete Folgen auf deren Lebensqualität haben werden“, hebt die Landesrätin die Bedeutung des Gemeindeentwicklungsprogramms hervor.

Mehr autonome Zuständigkeiten

Das Landesgesetz Raum und Landschaft stärkt die autonomen Zuständigkeiten der Gemeinden. Teil dieser Autonomie ist die Planung der Gemeindeentwicklung für die nächsten zehn Jahre. „Die Ausarbeitung des Gemeindesentwicklungsprogrammes für das Miteinander in der Gemeinde sollte als Chance entdeckt werden“, so Hochgruber Kuenzer. Die Broschüre „Gemeinde weiterdenken“ fasst die „7 Schritte zum Gemeindeentwicklungsprogramm“ übersichtlich zusammen und ermutigt Bürgerinnen und Bürger ihre Gemeinde mitzugestalten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • george

    Wenn Frau Kuenzer nichts anderes tut, als die Broschüre in ihrer flachen und wenig aussagenden Art vorzustellen, dann erübrigt sich das. Konkrete und weitreichende formelle und lösungsorientierte Ansätze für das Gemeinde-Entwicklungsprogramm werden sich die Bürger wohl selber erarbeiten müssen, denn in der Broschüre finden sich zwar eine Menge Aufzählungen, aber konkrete Umsetzungsansätze sucht man vergebens.

  • ostern

    Do kassiert jemand so richtig
    Geld an Fohrtspesen.

  • meinemeinung

    die Wahl Periode und ihre Arbeit ist um ,bis Sie alle 73 Gemeinden besucht und aufgeklärt hat.
    Gemeindesentwicklungsprogramm wird in der nächste Periode ,irgendwann , abgeschlossen und der Zeit wieder hinterher, veraltet und unbrauchbar .
    Die Probleme mit Landschaft, Mobilität und Erreichbarkeit, Tourismus oder Leerstand in der Gemeinde ist ein alter Hut, jeder der ein bisschen mit Gemeindeverwaltung zu tun hat weis das.

    • baludergrosse

      … alter Hut, und doch sind die von den neuen DFV definierten Erreichbarkeitskriterien in vielen Gemeinden nicht anwendbar und die Standards für öffentliche Einrichtungen fern der Realität!

      • meinemeinung

        Bauleitpläne und Bauordnungen in der jeweiligen Gemeinde müssten schon längst überarbeitet und neu geschrieben werden, mit Einbindung der Bevölkerung und Fachleuten nicht Möchtegern Politiker/in

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