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„Es war nicht einfach“

Das Feriendorf in Caorle (Foto: Caritas)

Trotz der Corona-Infektions-Fälle im Feriendorf Caorle fällt die Bilanz der Caritas positiv aus. 5.000 Gäste hätten den Sommer genießen können.

Es war ein intensiver Sommer voller schöner Momente, aber auch mit neuen Herausforderungen: In den Ferienanlagen der Caritas in Caorle und Cesenatico haben heuer über 5.000 Gäste einen erholsamen Urlaub verbracht, konnten Sonne, Strand und Gemeinschaft genießen.

Das Resümee der Caritas fällt daher trotz der Infektionsfälle im Feriendorf in Caorle positiv aus.

„Ein Restrisiko bleibt immer bestehen, auch wenn wir uns an alle Sicherheitsbestimmungen halten. Glücklicherweise haben wir diese schwierige Situation dank der Unterstützung der Gesundheitsdienste und mit viel Einsatz unserer Mitarbeiter schnell unter Kontrolle gebracht“, bedankt sich Caritas-Direktor Paolo Valente bei allen Mitarbeitern, bei den Partner und auch bei den Gästen, die viel Verständnis gezeigt haben.

„Die meisten waren sehr dankbar, dass wir die Ferienangebote weitestgehend aufrechterhalten haben. Viele haben sich nach den schwierigen Monaten des Lockdowns sehr nach ein paar unbeschwerten Tagen am Meer gesehnt „, so Valente.

Auch heuer hat die Caritas die Ferienanlagen Caorle und Cesenatico an die geltenden Corona-Sicherheitsbestimmungen angepasst und die Aufenthalte gemäß den Corona-Regeln organisiert.

„Dabei konnten wir auf den Erfahrungen vom Sommer 2020 aufbauen“, sagt Paolo Valente.

Sowohl das Feriendorf „Josef Ferrari“, die Villa Oasis und die Bungalows in Caorle, als auch das 12Stelle-Village in Cesenatico verfügen neben dem Privatstrand über weitläufige Grünanlagen und großzügige Gemeinschaftsräume, die ein buntes Ferienprogramm trotz Sicherheitsregeln zulassen.

„Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren sind dadurch auch heuer auf ihre Kosten gekommen, konnten sich je nach Lust und Laune austoben oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Das Schönste aber war für die meisten das Gemeinschaftsgefühl, das sie nach den schwierigen Monaten des Lockdowns besonders genossen haben. Sowohl die Gäste, als auch unsere Mitarbeiter haben uns das immer wieder rückgemeldet“, berichten Klaus Metz, der Leiter der Ferienstrukturen in Caorle und Lucia Galli, die Leiterin des 12Stelle-Village in Cesenatico.

Foto: Caritas

Für Aufregung hat das Infektionsgeschehen im Feriendorf „J. Ferrari“ in Caorle gesorgt.

Im August ist es dort trotz Sicherheitsmaßnahmen, Abstandsregeln, Maskenpflicht und Tests zur Corona-Fällen gekommen, sodass der Turnus abgebrochen werden musste.

Die gesamte Anlage wurde geschlossen und gründlich desinfiziert. Kinder und Jugendliche, die im Folgeturnus eingeschrieben waren, konnten diesen im 12Stelle-Village in Cesenatico verbringen.

„Es war nicht einfach, diese delikate Situation zu meistern und die Rückreise zu organisieren. Wir sind sehr dankbar, dass wir von den Behörden in Caorle, auch von den Südtiroler Institutionen – vom Zivilschutz und dem Südtiroler Sanitätsbetrieb angefangen bis hin zu den Helferinnen und Helfern des Weißen und des Roten Kreuzes – so viel Unterstützung bekommen haben. Innerhalb der Caritas haben sich viele Mitarbeiter spontan gemeldet, um zu helfen. Auch die Eltern waren verständnisvoll und haben uns dadurch Rückhalt gegeben“, sagt Valente.

Durch den gemeinsamen Einsatz sei es möglich gewesen, die Ferienangebote in den Folgeturnussen für Familien und Senioren aufrecht zu erhalten.

Die heurige ganz besondere Feriensaison ist im September zu Ende gegangen, inzwischen laufen aber bereits die Vorbereitungen für das kommende Jahr.

Wer seinen Urlaub erneut bei den „12Stelle“ verbringen möchte, kann sich bereits im November dafür anmelden; die Einschreibungen für die Ferienangebote in Caorle gehen indes traditionell wieder im Jänner los.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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