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„In die Zukunft fliegen“

Die Mitglieder der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) haben sich kürzlich in Bozen zur Jahreshauptversammlung getroffen, welche unter dem Motto „Flying to the future“ stand.

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“, sagte HGJ-Obmann Daniel Schölzhorn einleitend vor zahlreichen HGJ-Mitgliedern und Ehrengästen. Veränderungen und kurzfristige Entscheidungen sollten nicht negativ aufgenommen werden, sondern als Chance für neue Ideen genutzt werden.

„Aus Veränderungen kann man auch profitieren und eine Weiterentwicklung ansteuern. Wir sollten die Zeit nutzen, neue Wege und Konzepte in unseren Betrieben, Tälern und Gemeinden anzudenken und umzusetzen, um den Südtiroler Tourismus auch weiterhin so attraktiv wie möglich gestalten zu können“, gab Schölzhorn den HGJ-Mitgliedern mit auf den Weg. Weiters ging der HGJ-Obmann auf das Landestourismusentwicklungskonzept ein:

„Wir als HGJ stehen hinter einer qualitativen Weiterentwicklung im Südtiroler Tourismus. Wir müssen erreichen, dass Südtirol attraktiv für junge Menschen bleibt. Gute Fachkräfte sollen bei uns attraktive Arbeitsplätze finden und Eigeninitiativen müssen gefördert werden, damit junge motivierte Personen selbstständig werden können.“

In puncto Mobilität müsse stark nachgerüstet werden, ist Schölzhorn überzeugt. Neben guten Straßen- und Zugverbindungen ist für die HGJ auch eine Flugverbindung nach Südtirol von großer Bedeutung.

Auch HGV-Präsident Manfred Pinzger betonte, dass es wichtig sei, nach vorne zu blicken. „Nachhaltigkeit und eine gute Positionierung sind für uns als Tourismusdestination in den Alpen besonders wichtig“, unterstrich Pinzger. Qualität statt Quantität solle im Vordergrund stehen und die Gestaltungsfreiheit für bestehende Betriebe müsse gewährleistet werden.

Landeshauptmann Arno Kompatscher unterstrich in einer Videobotschaft, dass es wichtig sei, nach vorne zu schauen und alle Anstrengungen zu unternehmen, um als sichere Urlaubsdestination zu gelten. Tourismuslandesrat Arnold Schuler erklärte: „Es muss eine Wintersaison geben, wenngleich mit gewissen Auflagen und Einschränkungen.“ Er betonte, dass es für den Tourismus existenzsichernd sei, dass dieser wichtige Wirtschaftszweig Südtirols in diesem Winter wieder arbeiten könne.

Auf die Erreichbarkeit Südtirols über dem Luftweg ging Josef Gostner, Präsident der Fluglinie Sky Alps, ein. Die Airline fliegt im Winter sieben Destinationen im Norden Europas an. Ziel sei es, Südtirol besser erreichbar zu machen und Gäste aus dem Norden für Ski- oder Wellnessurlaube sowie Kurzaufenthalte nach Südtirol zu holen.

Weitere Gäste waren Landtagsabgeordneter Helmut Tauber, die HGV-Vizepräsidenten Thomas Walch und Gottfried Schgaguler, IDM-Präsident Hansi Pichler und IDM-Marketingdirektor Wolfgang Töchterle sowie HGV-Direktor Thomas Gruber und HGV-Vizedirektor Raffael Mooswalder.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung im META Restaurant & Skybar in Bozen wurden auch die Mitglieder der neuen HGJ-Landesleitung vorgestellt. Durch die Veranstaltung führte Landesleitungsmitglied Sandra Gasser.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • baludergrosse

    Dass Südtirol sehr schlecht erreichbar ist, haben wir heuer im Sommer – und auch jetzt noch – sehr gut bemerkt…
    Die Straßen verstopft, die Parkplätze voll, die Gasthäuser voll, die Fußgängerzonen in den Städten verstopft, die Zufahrten zu den Städten verstopft…

    Lieber Gast, was willst du mehr???
    Macht weiter so – dann bekommen die Gäste in Zukunft nur mehr grantige Einheimische zu sehen – und das Problem löst sich irgendwie von selbst 😉

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