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Italienische Grafik in 23 Begegnungen

 

Prof. Giorgio Camuffo

In 23 Treffen erzählen Grafiker*innen, Designer*innen, Kunsthistoriker*innen, Forscher*innen und Künstler*innen Geschichten aus der großen italienischen Grafikhistorie. „Storie di grafica italiana“ titelt die Veranstaltungsreihe, die Prof. Giorgio Camuffo in Form von Online-Lektionen konzipiert hat. Der morgige Abend steht im Zeichen der Modezeitschriften der Moderne. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

 Wie kann die Geschichte der italienischen Grafik am besten erzählt werden? Anhand von Betrachtungen bekannter und einiger weniger bekannter Werke, dachte sich Organisator Prof. Giorgio Camuffo. Die Beispiele reichen von Plattencovers progressiver Rockbands der 1970er Jahre – wie Banco del Mutuo Soccorso oder Area – über die Titelseiten von Zeitschriften, welche die Gegenkultur symbolisierten, wie King Kong International, Deperos Futurismus bis zur Zeitschrift Colors. All dies findet Eingang in den Online-Unterrichtszyklus mit dem TitelGeschichten der italienischen Grafik, die ihren Auftakt vergangenen Freitag hatte. Am morgigen Mittwochabend, 6. Oktober werden Modezeitschriften der Moderne vorgestellt mit Fokus auf das italienische Verlagswesen und die immer stärker verschwimmenden Grenzen zwischen den Online- und Offline-Medien.

Organisator Prof. Giorgio Camuffo, Dozent für Visuelle Gestaltung an der Fakultät für Design und Kunst, hatte Kolleg*innen und Freund*innen mobilisiert, um ein heterogenes Programm zusammenzustellen, das verschiedene Figuren, Themen und Fragen in verschiedenen Zeitspannen berührt. „Die Idee entstand während der langen Monate des Lockdowns. In meinem Kurs für visuelle Kommunikation, den ich an der Fakultät für Design und Kunst der unibz unterrichte, teile ich normalerweise mit meinen Studierenden verschiedenste Geschichten und Fälle, die mich selbst begeistern“, erklärt Camuffo. „Daher entspringt dieser Konferenzzyklus dem Wunsch, mit ihnen Referenzen, Ideen und Kuriositäten zu teilen. Umso mehr freut es mich, dass all die Fachleute, die ich kenne oder mit denen ich in der Vergangenheit zusammengearbeitet habe, sich großzügig mit ihren Erfahrungsschätzen an der Veranstaltungsreihe beteiligen.

Dabei sein werden Historiker*innen der italienischen Grafik, Dozent*innen für visuelle Kommunikation, Grafikdesigner*innen und Wissenschaftler*innen, wobei Histories of Italian Graphics keinen Anspruch stellt, die Designgeschichte vollständig zu erzählen. Ziel sei es vielmehr, die Geschichte als ein lebendiges Subjekt zu betrachten, als eine Gesamtheit von Phänomenen und Ereignissen, deren Kenntnis nicht nur deshalb notwendig ist, weil sie einen Ideenfundus für die Gestaltung biete, sondern weil sie uns auch erlaube, einen wichtigen Bestandteil unserer Kultur zu verstehen.

Am Programm nehmen teil: Irene Bacchi, Chiara Barbieri, Fiorella Bulegato, Gianluca Camillini, Giorgio Camuffo, Pietro Corraini, Maddalena Dalla Mura, Michele Galluzzo, Melania Gazzotti, Hans Leo Höger, Saul Marcadent, Claude Marzotto, Francesco Messina, Riccardo Olocco, Mario Piazza, Jonathan Pierini, Renzo Di Renzo, Silvia Sfligiotti, Marta Sironi, Leonardo Sonnoli, Marco Tortoioli Ricci, Carlo Vinti.

Die Veranstaltungsreihe wendet sich an Studierende aller Studienrichtungen und alle, die sich für Design und visuelle Kommunikation interessieren. Registrieren kann man sich für die Abende unter www.storiedigraficaitaliana.itDie Unterrichtseinheiten mit einer Dauer von 40min finden online über die Plattform Teams statt. Im Anschluss sind stets 20 Minuten für Fragen aus dem Publikum vorgesehen, die im Chat gestellt werden können.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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