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Die Schnellsten

Der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS) veranstaltete am Sonntag, dem 3. Oktober im Auftrag der Europaregion – Euregio Tirol-Südtirol-Trentino das große Euregio- SprintChampion Finale auf der Kurpromenade in Meran.

Angespornt von zahlreichen Anwesenden auf der Kurpromenade zeigten die Nachwuchssprinterinnen und -sprinter aus Tirol, Südtirol und dem Trentino großartige Leistungen.

Im Sinne des SprintChampion-Konzepts wurde für das große Euregio-Finale ein ganz besonderer Ort gewählt.

Die Sprintbahn erstreckte sich am Sonntag, 3. Oktober vom Kurhaus in Meran 60 Meter entlang der bekannten Kurpromenade.

„Den Sport in Stadtzentren zu bringen ist ein wichtiges Zeichen, denn der Sport gehört zu unserer Alltagskultur und muss sichtbar gemacht werden“, erklärt Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Auch der Tiroler Landeshauptmann- Stellvertreter Josef Geisler schloss sich dieser Meinung an und erklärte: „Das Euregio- SprintChampion Finale ist so besonders, da es im Herzen von Meran ausgetragen wird und so der Sport auch den Zuschauern nähergebracht wird.“

Insgesamt 120 Sprinterinnen und Sprinter aus Südtirol, Tirol und dem Trentino kamen beim großen Finale zusammen, um die Euregio-SprintChampions zu ermitteln

. Die Südtiroler Anwärter auf den Titel Euregio-SprintChampion wurden vorab bei den verschiedenen Etappen und schlussendlich beim Landesfinale ermittelt. Die Suche der Nachwuchssprinter aus Tirol und aus dem Trentino haben die Partnerverbände des VSS, der ASVÖ Tirol und der CSI Trento, übernommen.

„Durch das Euregio-SprintChampion Finale kommen Tirol, Südtirol und Trentino für den Spaß am Sport, den Ideenaustausch und für neue Freundschaften zusammen“, erklärte Sportassessor der Provinz Trient Roberto Failoni.
Nach Vor- und Zwischenläufen qualifizierten sich die schnellsten fünf Mädchen und Buben je Altersklasse für die großen Finalläufe. Dort zeigten die Südtiroler Sprinterinnen und Sprinter noch einmal groß auf: Sie konnten sich gleich drei von möglichen acht Goldmedaillen und EUREGIO- Titeln holen.

Die Tiroler Athleten konnten sich fünf Mal den ersten Platz sichern. Für die Trientner Athletinnen und Athleten hat es leider nicht auf das höchste Treppchen gereicht, sie konnten sich aber viele der nachfolgenden Platzierungen sichern.

Die Medaillen und Diplome wurden den Siegerinnen und Siegern unter anderem vom Obmann des Raiffeisenverbandes Herbert Von Leon, vom Amtsdirektor des Amtes für Sport Armin Hölzl und vom Amtsdirektor des Amtes der Europaregion Christoph von Ach überreicht.

Zu den Edelmetallen für Südtirol sprintete Lea Perathoner in der Kategorie U14-Mädchen, dabei blieb die Völserin über 60 Meter unter der 8-Sekunden-Marke (7,98 Sekunden). Bei den Buben derselben Kategorie konnte sich Manuel Antonucchi aus Lana mit dem schnellsten Finallauf in 7,69 Sekunden die Goldmedaille für Südtirol sichern. In der Kategorie U12 schaffte es Mattia Rigon aus Freienfeld in 8,56 Sekunden auf das höchste Treppchen.

„Das Euregio-Finale des SprintChampions bezeugt wieder eindrucksvoll die verbindende und integrative Wirkung des Sports. Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Regionen und Sprachgruppen sind bei diesem Finale für einen sportlichen Austausch zusammengekommen“, erklärt VSS-Obmann Günther

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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