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Der Gott des Gemetzels

Bettina Schmidt, Dirk Lange, Anne Cathrin Buhtz (Foto: Rolf Arnold)

Mit der Inszenierung des Schauspiels Leipzig von Yasmina Rezas Komödie „Der Gott der Gemetzels“ eröffnet das Südtiroler Kulturinstitut die Spielzeit 2021/22 im Waltherhaus.

Zwei Paare – ein Pharma-Anwalt und eine Vermögensberaterin, eine Autorin mit Afrika-Schwerpunkt und ein Sanitärhändler. Wann begegnen sich solch gegensätzliche Paare? Selten. Es sei denn, sie haben Kinder, die in dieselbe Schule gehen. Nun wollen sie nur kurz reden, über ihre Jungs. Weil die Söhne sich geprügelt haben und dabei der eine dem anderen zwei Zähne ausgeschlagen hat, treffen sich die Eltern zu gütlichen Einigung im Geiste des gewaltfreien Diskurses. Doch es kommt ganz anders. Was als Leistungsschau toleranter Großstadt-Paare beginnt, entwickelt sich zum Wortgefecht, bei dem die Eltern ihre Söhne locker in den Schatten stellen: Ihre Sätze schlagen zwar keine Zähne aus, räumen aber auch effektvoll auf im Leben des Gegenübers. Und über ausgesuchten Bildbänden und den weißen Tulpen fallen in großer Gründlichkeit die Prinzipien des viel beschworenen abendländischen Verhaltenskodex auseinander …

Die Aufführungen finden am 6.und 7. Oktober im Waltherhaus in Bozen statt und beginnen jeweils um 20 Uhr. Die kostenlose Einführung beginnt um 19.30 Uhr. Informationen und Karten im Südtiroler Kulturinstitut unter 0471 313800.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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