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Alfreider trifft Ministerin

Über neueste Mobilitätsentwicklungen hat sich LR Alfreider bei der IAA Mobility informiert. Bei einem Austausch mit Staatsministerin Schreyer ging es um den Ausbau der Schiene und den Brennerkorridor.

Die digitale und klimaneutrale Mobilität der Zukunft steht bei der IAA Mobility in München im Mittelpunkt. Die Plattform gilt als größtes Mobilitätsforum der Welt und bedeutende Plattform, auf der sich Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider über die neuesten Entwicklungen kundig gemacht hat.
Bei einem Treffen mit Staatsministerin Kerstin Schreyer standen aktuelle Themen im Mittelpunkt. Es sei viel in Bewegung, das Mobilitätsbedürfnis der Menschen sei in den vergangenen Jahrzehnten exponentiell gestiegen, aber die Anpassung der Infrastrukturen konnte dieser rasanten Entwicklung nicht folgen, waren sich Schreyer und Alfreider einig.
Beide sind überzeugt: Beim Verwirklichen der Mobilitätsinfrastrukturen muss man deshalb einen vorausschauenden und langfristigen Ansatz haben. Denn von der Idee, über die Planung bis zum Bau vergehen meist viele Jahre.
Wichtiges Thema des Gesprächs war der Ausbau der Schiene. Die Realisierung des Brennerbasistunnels BBT und weiterer regionaler Schienennetze steigere die Potenziale für eine autoarme Mobilität enorm, unterstrichen Schreyer und Alfreider. Bis dahin seien noch wichtige Vorarbeiten nötig, sei es bei den Infrastrukturen als auch bei der Harmonisierung der Standards bei den grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen.
Gesprochen haben Schreyer und Alfreider auch über den Brennerkorridor.
Beide betonten die Notwendigkeit einer gemeinsamen Korridorpolitik. Nur so könne der Lebensqualität der am Korridor lebenden Anrainer genauso Rechnung getragen werden wie dem Mobilitätsbedürfnis.
Laut Schreyer und Alfreider bieten dazu die Digitalisierung und die Innovationen im Bereich der emissionsarmen Antriebe riesige Chancen. Durch die Digitalisierung könne der Verkehr besser gesteuert und effizient kontingentiert werden.
Die neuen emissionsarmen Antriebe wie Wasserstoff oder Bio-LNG hingegen garantieren eine deutlich geringere Belastung durch Luftemissionen.
Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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